In Birth kann man in Ruhe arbeiten

Velbert..  Zweiter Tel des Interviews mit Rosario Sparacio.

Sie sind in zwei Abschnitten jetzt schon im neunten Jahr beim TVD, ist es da überhaupt vorstellbar, dass Sie gehen?

Ich bin jetzt seit 16 Jahren Trainer, da fragt man sich schon, wie lange man das weitermachen will. Zumal mein Sohn jetzt auch in die A-Jugend kommt und jetzt fängt es an, dass ich nicht mehr alle Spiele von ihm sehen kann. Andererseits bin ich Bäumer durch und durch und beim TVD gefällt es mir einfach.

Was sind die Vorzüge des Klubs?

Es stimmt dort einfach, damit meine ich nicht nur die Mannschaft. Es sind dort einige Leute in der Verantwortung, auf die ich mich immer verlassen kann. Seit ich dort Trainer bin, sind alle Zusagen ganz genau eingehalten worden. Und wenn man mal ein paar Spiele nicht gewinnt, kann man in Ruhe weiterarbeiten. Das gibt es nur bei ganz wenigen Vereinen. Und wenn im Oktober der Kunstrasenplatz in Birth fertig ist, verbessern sich die Perspektiven des Klubs deutlich. Bislang war es sehr schwer, Spieler zum TVD zu holen, weil keiner auf dem Aschenplatz spielen will.

Das hört sich an, als wäre die Verlängerung Ihres Trainervertrags eine reine Formsache.

Wenn nicht, fange ich eben beim TVD in der Alte-Herren-Mannschaft an zu spielen.