HSG fiebert Top-Spiel entgegen

An die Leistung aus dem Spitzenspiel gegen Styrum wollen Karsten Mühlenhaupt und die Adler gegen Tabellenführer Dümpten anknüpfen
An die Leistung aus dem Spitzenspiel gegen Styrum wollen Karsten Mühlenhaupt und die Adler gegen Tabellenführer Dümpten anknüpfen
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Handball-Landesligist Velbert/Heiligenhaus erwartet am Samstag als Tabellenzweiter den Spitzenreiter HSV Dümpten. Das Sportzentrum wird beben.

Velbert/Heiligenhaus..  Spitzenspiel-Stimmung rund ums Sportzentrum, in der Handball-Landesliga steigt das Top-Spiel: Die 1. Herren der HSG Velbert/Heiligenhaus erwarten am kommenden Samstag als Tabellenzweiter den Spitzenreiter HSV Dümpten. Anwurf ist um 18 Uhr im Velberter Emka-Sportzentrum, das womöglich aus allen Nähten platzen wird.

„Zur Not wird auch noch eine Zusatz-Tribüne aufgebaut“, sagt Routinier Olli Franke, der sich zugleich als Mitglied der Abteilungsleitung für die Organisation des Ereignisses engagiert.

Enormes Zuschauer-Interesse

Auch das Gästeteam aus Mülheim wird auf eine stattliche Anhängerschar bauen können, bis Mitte der Woche hatte der HSV Dümpten schon 80 Tickets geordert.

Da ist dann selbstredend der eigene Anhang gefordert, für entsprechende Atmosphäre zu sorgen. Aber in dieser Hinsicht plagen HSG-Trainer Olaf Schulz keine Sorgen. Zum Jahresauftakt hatte es Ende Januar bereits in Birth gegen die DJK Styrum beim Duell Zweiter gegen Dritter eine Partie von ähnlichem Format gegeben. Und hier hatten die Zuschauer „ihre Adler“ hervorragend unterstützt. „Das hatte uns beflügelt und mit zu einem unvergesslichen Erlebnis beigetragen“, so Schulz.

So richtig rund wurde die Sachen gegen Styrum durch das Ergebnis: Die HSG gewann mit 24:22, hängte damit den direkten Rivalen ab und machte aus dem Dreikampf an der Spitze zunächst einmal einen Zweikampf.

Hier hängt die HSG allerdings ein wenig hinten dran, denn Spitzenreiter Dümpten hat zwei Punkte Vorsprung. Samstag besteht die Gelegenheit, gleichzuziehen ---aber auch die Gefahr, deutlich zurück zu fallen, sollte es eine Heimniederlage geben.

Spannender könnte die Ausgangslage daher nicht sein, von einem vorweg genommenen Endspiel um den Aufstieg zu sprechen, wäre allerdings voreilig. Es stehen nämlich noch neun Spieltage bis zum Saisonende an.

Dass die Partie aber für die HSG eine erhebliche Bedeutung hat, steht außer Frage. Abgesehen davon, dass sich die Adler für die deutliche 25:30-Hinspielniederlage revanchieren wollen, ist ein Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten eh wichtig – zumal er in der Endabrechnung noch viel Wert sein könnte, wenn es denn eng werden sollte.

Bei Punktgleichheit entscheidet nämlich nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich. Hier müssen die Adler einen Fünf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel wett machen.

Unterstützung bekommen sie dabei von einem Verein, der Sonntag selbst das große Spiel Zweiter gegen Erster bestreitet.

SSVg Velbert unterstützt die Adler

Die Fußballer der SSVg Velbert sind am Abend vor dem Derby in Wuppertal zu Gast im Emka-Sportzentrum, drücken die Daumen und rufen die niederbergischen Sportfans auf, ebenfalls zu den Adlern zu kommen. „Eine tolle Geste“, findet Olli Franke.