Heljens Fighter paddeln in die Königsklasse

Auf der Startposition: die Sportgruppe der Heljensfighter wird gleich in See stechen  und in einem tollen Rennen ins Champions-Cup A-Finale einziehen.
Auf der Startposition: die Sportgruppe der Heljensfighter wird gleich in See stechen und in einem tollen Rennen ins Champions-Cup A-Finale einziehen.
Foto: Steinbrücker
Was wir bereits wissen
Beim 10. Integrativen Drachenbootrennen landet das Boot der Lebenshilfe Mettmann auf dem dritten Rang

Essen..  Rundes Jubiläum beim Integrativen Drachenbootrennen auf der Regattastrecke des Baldeneysees. Zum bereits zehnten Mal veranstaltete die Rhein-Ruhr-Sport GmbH das Event gemeinsam mit dem Franz-Sales-Haus, einer sozialen Einrichtung, und dem Essener Sportbund in den Gewässern des Essener Südens.

24 Mannschaften am Start

Auch in der diesjährigen Ausgabe nahmen wieder viele Mannschaften, jeweils zur Hälfte mit behinderten und nicht behinderten Sportlern besetzt, am United Dragon-Cup teil und ließen sich dabei auch nicht von Regenschauern abschrecken. Eine der 24 teilnehmenden Mannschaften waren die „Heljens Fighter“, die im Namen der Lebenshilfe . Kreisvereinigung Mettmann antraten und hauptsächlich mit Athleten aus dem Norden des Kreises Mettmann (Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath) besetzt waren. Los ging es bereits am Morgen mit den Qualifikationsläufen. Keines der Teams schied vorzeitig aus, die 24 Teilnehmer wurden anhand ihrer Zeiten aus den beiden Vorläufen in sechs verschiedene Finals aufgeteilt. Das große Ziel für alle Teams war das Champions-Cup A-Finale, in dem sich die vier schnellsten Drachenboote messen durften.

Im ersten Vorlauf auf der Regattastrecke konnten die „Heljens Fighter“ nach 1:20,9 Minuten auf Platz zwei liegend die Ziellinie überqueren, schneller waren nur die Titelverteidiger und haushohen Favoriten der „Caritas Cannibals“. Der zweite Vorlauf verlief sogar noch besser.

Rang drei im großen Finale

Mit 1:20,5 Minuten verbesserte das Team nicht nur die Zeit aus dem ersten Rennen, sondern gewann auch den Lauf und konnte sich somit einen Platz im Champions-Cup A-Finale sichern. „Jetzt sind wir im Finallauf der schnellsten Boote, also in der Königsklasse“, frohlockte Jakob Dreesmann, Leiter der Sportabteilung der Lebenshilfe.

Im großen Finale reichte es dann zu Rang drei, der Vortritt musste erneut den alles überragenden Siegern „Caritas Cannibals“ und „OH NASS IS es“, die sich den Silberrang schnappten, überlassen werden. Nach der klasse Leistung seiner Athleten war Dreesmann zufrieden: „Das ist ein großer Fortschritt und ein tolles Ergebnis für uns.“

Am Ufer gab es derweil ein buntes Rahmenprogramm für große und kleine Zuschauer. Ein Zauberer, die „Flotten Socken“, eine Tanzgruppe von Menschen mit geistiger Behinderung, und ein Team von „Schalke hilft“ boten den Zuschauern beste Unterhaltung.