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Heimpremiere für SSVg Velbert gegen Hüls

11.08.2009 | 18:11 Uhr

Velbert. Im ersten Heimspiel der neuen Saison in der NRW-Liga empfängt die SSVg Velbert am Mittwoch, 12. August, im Stadion an der Sonnenblume den VfB Hüls. Nach dem Auswärtssieg in Bergisch Gladbach möchte das Lesniak-Team nachlegen.

Vorhang auf, Zigarettenschachteln raus: Zur Heimpremiere in der neuen Saison der Fußball-NRW-Liga empfängt die SSVg Velbert am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Stadion an der Sonnenblume den VfB Hüls. Ein Westduell mit Vergangenheit. So waren die beiden Trainer Marek Lesniak (SSVg) und Klaus Täuber seinerzeit als Spieler Teamkollegen bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga. Obwohl als Musterprofis bekannt, pflegen sie ein gemeinsame kleines Laster: Das Rauchen. Täuber schlich einst gerne ins Zimmer von Lesniak, wo sich die beiden Stürmer ein paar Glimmstengel gönnten.

Eine Anekdote, die Täuber nach dem letzten NRW-Liga-Spiel beider Teams im Mai dieses Jahres zum Besten gab. Damals feierte die SSVg mit dem 2:0 an der Sonnenblume einen der wichtigsten Siege der Saison. Nach sechs Niederlagen in Serie war das Spiel gegen Hüls praktisch die letzte Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Unvergessen dann aus Velberter Sicht, wie Martin Lyttek mit einem herrlichen Freistoß das ersehnte und befreiende 1:0 erzielte. Statt sich bejubeln zu lassen, spurtete er in Richtung Trainerbank, die ganze Mannschaft rannte hinterher, um dann gemeinsam mit Marek Lesniak zu feiern und zu demonstrieren: Als Einheit werden wir die Aufholjagd erfolgreich beenden.

Punktepolster für den spielfreien Sonntag

So war es auch: Der Triumph über Hüls war der Beginn einer Siegesserie, an deren Ende der Klassenerhalt stand. Ein Erfolg, den Täuber seinem alten Spezi Lensiak gönnte. Vor dem heutigen Spiel bleiben die Gönnergesten für den Gegner aber außen vor: Jedes Team muss zusehen, sich zum Saisonstart ein Punktepolster zu verschaffen. Die Velberter wissen aus der vergangenen Saison am besten, wie gefährlich ein schwacher Start ist. Vor einem Jahr waren sie am ersten Spieltag frei, schafften am zweiten Tag nur ein Remis gegen Dellbrück und verloren dann gegen Aachen II. So rannten sie gleich der Musik hinterher – ohne sie einholen zu können

Diesmal hingegen haben sie hingegen die Chance, im Konzert mitzuspielen, denn mit dem 3:2 bei Aufsteiger Bergisch Gladbach sind die ersten drei Punkte im Sack. Legen sie drei Heimpunkte nach, können sich die Niederberger den dritten Spieltag am Sonntag, an dem sie spielfrei sind, entspannt anschauen.

Der VfB Hüls ist mit einem 1:1 am heimischen Badeweiher gegen Herne gestartet. Sollten die Marler heute verlieren, droht ihnen das, was die Velberter zu Beginn der vergangenen Saison erlebt haben. Schon deshalb rechnet die SSVg mit einem starken Gegner, gegen den sie sich Lässigkeiten wie in der zweiten Halbzeit gegen Bergisch Gladbach nicht leisten kann.

Ulrich Tröster

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