Heimpleite für die Union beim Duell der Absteiger

Zwar keinen Sieg mehr, aber immerhin noch drei Tore konnten die Union-Spieler im letzten Saisonspiel der Landesliga bejubeln.
Zwar keinen Sieg mehr, aber immerhin noch drei Tore konnten die Union-Spieler im letzten Saisonspiel der Landesliga bejubeln.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Velberter verabschieden sich mit einem 3:5 gegen die Turu-Reserve in Richtung Bezirksliga.

Tönisheide.. SV Union Velbert -
Turu Düsseldorf II 3:5 (1:1)

SV Union: Honnacker, Doil, Sahingöz, Sailer, Bayrak, Roth, Pauly (77. Odhiambo), Levering (61. Scheller), Ural, Jung (68. Aktas), Jeglorz
Tore: 0:1 (9.), 1:1 Sailer (45.), 1:2 (51./Strafstoß), 1:3 (55.), 1:4 (59.), 1:5 (70.), 2:5 Roth (75.), 3:5 Odhiambo (81.)

Aufgrund einer desaströsen Defensivleistung verlor der SV Union Velbert auch sein vorerst letztes Landesligaspiel gegen die Zweitvertretung von TuRU Düsseldorf, die trotz des Sieges ebenfalls in die Bezirksliga absteigt, mit 3:5.

Bereits in der Anfangsphase gerieten die Unioner in Rückstand, als ein Steilpass der Gäste unglücklich in den Lauf eines TuRU-Angreifers abgefälscht wurde, der zum 1:0 verwandelte. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Kurz vor der Pause traf jedoch Benjamin Sailer in seinem Abschiedsspiel nach einem Eckball von Tobias Doil per Kopf zum 1:1.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit attackierte Doil im Strafraum seinen Gegenspieler bei der Ballannahme, doch der stellte geschickt den Körper rein und wurde bei dieser Aktion getroffen. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den die TuRU zum 2:1 verwandelten.

Chancen im Fünf-Minuten-Takt

Danach versuchten die Platzherren auf den Ausgleich zu drücken und erspielten sich Chancen im Fünf-Minuten-Takt, die teilweise fahrlässig vergeben wurden. „Wir hatten in dieser Phase sieben hundertprozentige Möglichkeiten, von denen Ferhat Ural drei und Matthias Roth vier vergaben“, berichtete Union-Trainer Maik Franke. Deutlich effektiver waren dagegen die Düsseldorfer, die durch einen „Sonntagsschuss“ und einen Konter auf 4:1 erhöhten.

Spätestens mit dem 5:1 nach 70 Minuten war dann auch die Frage nach dem Sieger beantwortet, obwohl Matthias Roth per Kopfball nach einer Flanke von Muhammet Bayrak und Alain Odhiambo nach Vorarbeit von Adrian Jeglorz zumindest noch auf 3:5 für die Gastgeber verkürzen konnten.

„Dieses Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison“, befand Maik Franke. „Wir hatten zwar noch vorne viele gute Aktionen und haben auch wieder drei Tore erzielt, doch in der Defensive waren wir erneut nicht so konsequent, wie es in der Landesliga eben erforderlich ist“, resümierte er. „Jetzt brauchen die Jungs genauso wie ich erst einmal die Pause, bevor es in vier Wochen wieder losgeht.“