HCV-Herren geben die richtige Antwort

Die Hockey -Herren des HC Velbert kehrten mit einem 9:6-Sieg gegen Krefeld zurück in die Erfolgsspur.
Die Hockey -Herren des HC Velbert kehrten mit einem 9:6-Sieg gegen Krefeld zurück in die Erfolgsspur.
Foto: Kreimeier
Was wir bereits wissen
Nach der Pleite im Spitzenspiel gegen Düsseldorf zeigen sich die Hockey-Cracks stark formverbessert und schütteln ihren Verfolger Crefelder SV durch einen 9:6-Sieg ab

Velbert.. Crefelder SV -
- HC Velbert 6:9 (2:4)

HCV: Krampe, Voss, Engels, Sander, Niedworok (4), Unruh (1), Seiffert (1), Wolff, Wilhelm (1), Jülicher (1), Pfeifer (1), Bickmeier.

Die Herren des HC Velbert sind zurück in der Erfolgsspur: Nach der ersten und bislang einzigen Niederlage im Spitzenspiel gegen den Düsseldorfer HC III feierte das junge Team der Rot-Weißen beim Tabellendritten ein starkes Comeback.

Mit dem 9:6-Sieg dürfte es nun auf ein Duell zwischen dem HCV und den Düsseldorfern um den Aufstieg hinauslaufen. Die Krefelder sind aus dem Rennen, während die Velberter weiterhin einen Punkt hinter den Düsseldorfern stehen und alles in eigener Hand haben.

HCV zeigt sich gut erholt

Der HCV hatte eine Woche nach der unglücklichen, aber auch nicht ganz unverdienten Niederlage gegen den Düsseldorfer HC keine einfache Aufgabe vor der Brust. Beim Crefelder SV ging es nicht nur um die wichtigen drei Punkte, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Die Youngster von der Poststraße wollten beweisen, dass sie den Nackenschlag der ersten Pleite gut weggesteckt hatten.

Der CSV kam zwar besser in die Partie als die ambitionierten Velberter. Die ersten drei Ecken für die Seidenstädter konnte der HCV jedoch souverän abwehren. Die erste eigene kurze Ecke blieb jedoch ebenfalls ungenutzt bevor die Gastgeber nach zehn Minuten eine Lücke in der Velberter Deckung zum 1:0 ausnutzten.

Velberter beweisen Nervenstärke

Velbert verlor allerdings nicht die Geduld und baute mit Besonnenheit Richtung Krefelder Tor auf. In der 17. Minute glich Velberts Topscorer Julian Niedworok zum 1:1 aus. Zwar erspielten sich die Krefelder direkt im Anschluss zwei kurze Ecken, welche aber nichts einbrachten. Im Gegenzug trafen Pfeifer und Niedworok zur 3:1-Führung für den HCV. Dann wurde es hektisch: Die sechste Ecke der Gastgeber führte zum 2:3. Im direkten Gegenzug erzielte Christoph Unruh mit viel Cleverness das 4:2.

Im zweiten Durchgang gelang dem CSV früh der Ausgleich. Das Henning-Team bewies allerdings erneut Nervenstärke. Es wurde weiter mit viel Selbstbewusstsein aufgebaut, Oldie Matthias Wilhelm und Julian Niedworok brachten das HCV-Schiff wieder auf Kurs – 7:4. Gegen Ende der Partie wurde es noch einmal hektisch und bisweilen auch ruppig. Das zwischenzeitliche 5:7 der Krefelder wurde prompt mit dem achten Treffer durch Seifert per Siebenmeter egalisiert. Das war die Entscheidung zugunsten des HCV.