HCV-Damen halten als Schlusslicht die Klasse

Die Damen des HC Velbert bleiben in der Hallenhockey-Regionalliga.
Die Damen des HC Velbert bleiben in der Hallenhockey-Regionalliga.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch wenn es in dieser Saison nicht läuft: Die Hockey-Damen des HC Velbert müssen nicht absteigen. Denn die Relegation entfällt, da aus der 2. Regionalliga kein Team aufsteigen darf.

Köln/Velbert..  Eine dicke Packung verpasste der Aufstiegsaspirant Blau-Weiß Köln dem Zweitliga-Schlusslicht aus Velbert. Konnte der HCV im Hinspiel noch einen glücklichen Punkt einfahren, ging das Freynik-Team im Rückspiel in eigener Halle unter. Dennoch gab es gute Nachrichten: Der HCV ist gerettet. In dieser Saison gibt es keinen Absteiger.

Schon vor der Saison war klar: Nach dem Rückzug von Erstligist Schwarz-Weiß Neuss muss der Letzte aus der 1. Regionalliga (zweithöchste deutsche Klasse) nicht direkt absteigen sondern in die Relegation. Doch auch diese wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Denn in der 2. Regionalliga wird es kein aufstiegsberechtigtes Team unter die ersten vier schaffen.

Das für den HCV nun beinahe bedeutungslose Match begann relativ ausgeglichen. Die Velberter hatten einen guten Plan, der zunächst für Entlastung sorgen konnte. Drei der vier Velberter Torchancen gab es in der Anfangsviertelstunde. Defensiv wurde es den Blau-Weißen schwer gemacht. Dennoch fiel das erste Tor für die Gäste: Malou Holthausen erzielte die Führung von der Linksablage nach einer Ecke - das Debakel begann. Denn dies war gleichzeitig der Weckruf für die Kölnerinnen, die das Tempo merklich anzogen.

Gleich mehrfach konnte das Team aus Domstadt schnell kontern und Jule Hänel im HCV-Tor musste häufig im eins gegen eins klären. Sechs Minuten vor der Pause war auch die starke Hänel machtlos. Der finale Torschuss wurde auf der Torlinie mit dem Fuß abgewehrt. Beim fälligen Siebenmeter lies Lydia Dibbert Jule Hänel keine Chance. Auch der dritte Treffer fiel nach einer Standardsituation: Nele Ansorge per Ecke kurz vor der Halbzeit für das 3:0.

In der zweiten Hälfte brachen die Blauen dann schnell den Widerstand der Roten. Scholl, Plewe und Jil Werker erhöhten binnen drei Minuten auf 6:0. „Wir haben unseren Plan einfach über den Haufen geworfen“, ärgerte sich HCV-Trainer Manuel Freynik. Doch auch mit Freestyle-Hockey blieben seine Damen erfolglos.

Dennoch: Es wird auch 2015/2016 im Niederbergischen weiterhin zweitklassiges Hallenhockey gespielt. Bis dahin arbeiten Freynik & Co daran, wieder konkurrenzfähig zu sein.