HCV-Damen festigen die Führung

Die Rot-Weißen, hier eine Szene vom Duell mit Verfolger Uhlenhorst Mülheim II, treffen am Sonntag im Derby auf die Essener Schwarz-Weißen.
Die Rot-Weißen, hier eine Szene vom Duell mit Verfolger Uhlenhorst Mülheim II, treffen am Sonntag im Derby auf die Essener Schwarz-Weißen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In der Feldhockey-Oberliga gehen die Damen des HC Velbert als Tabellenführer ins Derby gegen den ETB Schwarz-Weiß.

Velbert..  Die Hockey-Damen des HC Velbert befinden sich in der Oberliga weiterhin auf Aufstiegskurs. Die Rot-Weißen gehen mit drei Punkten Vorsprung in die heiße Phase der Feldsaison. Am Sonntag (16 Uhr) kommt der ETB Schwarz-Weiß zum Derby an die Poststraße.

Nach den guten Ergebnissen in den Vorwochen (1:1 gegen den Verfolger HTC Uhlenhorst II und 2:1 gegen den Tabellendritten Kahlenberg) mussten die Damen des HC Velbert in Münster erkennen, dass der ersehnte Aufstieg in die Regionalliga kein Selbstläufer wird. Trotz des deutlichen 4:1-Erfolges beim Kellerkind THC Münster taten sich die Rot-Weißen lange Zeit schwer.

ETB kommt zum Derby

„Wir sind keine Mannschaft, die einen Gegner mit Hurra-Hockey an die Wand spielt. Wir müssen und jeden Sieg seriös erarbeiten. Da ist es wichtig, dass wir trotz unserer guten Ausgangsposition die Bodenhaftung nicht verlieren“, bemerkt HCV-Trainer Freynik kritisch.

Viel Arbeit hatten die HCV-Damen entsprechend in Münster zu verrichten. Trotz des frühen Tores durch Maren Jülicher kam nicht wirklich Sicherheit ins Spiel. Velbert spielte technisch auf einem eher schwachen Niveau. Viele Stockfehler, viele Fehlpässe, viele Fehlentscheidungen, zu langsames Handeln. Münster – im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand – witterte die Unsicherheit und presste energisch. Drei gute Chancen sprangen heraus, so musste eine Auszeit herhalten um das Match wieder zu beruhigen. Danach lief es zumindest taktisch etwas besser. Leonie Pawlak und Neuzugang Nina Lönnecke - nach einer Ecke - schraubten das Ergebnis schmeichelhaft in die Höhe.

Der Gastgeber steckte nicht auf und schaffte kurz nach Wiederbeginn den Anschluss. Das Spiel drohte kurzzeitig zu kippen, doch wieder fingen sich die Rot-Weißen. Pia Dörrenhaus, an diesem Tag mit Abstand beste Velberterin, konnte das Spiel nach einem fulminanten Zwei-Mann-Konter mit Leonie Pawlak die Entscheidung herbeiführen. Das Duo ließ durch geschicktes Passspiel ganze sechs Gegenspielerinnen aussteigen.

„Natürlich sind wir nicht zufrieden. Die Aufgaben werden nicht einfacher. Vielleicht haben wir Münster ein wenig unterschätzt, aber dennoch müssen wir die Spannung hochhalten. Es geht ja nicht nur darum, den Aufstieg einzutüten, sondern auch um die mannschaftliche Entwicklung für die nächste Saison“, hofft Trainer Freynik auf eine konzentriertere Vorstellung am kommenden Sonntag gegen den ETB Essen (16 Uhr Poststraße