HC Velbert setzt Mission Wiederaufstieg fort

Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Velberter Damen starten am Freitag unter Flutlicht in die Freiluftzeit. Der Spitzenreiter muss im Bergischen Derby bei der ETG Wuppertal bestehen.

Velbert.. Nach einer ernüchternden Hallensaison mit dem glücklichen Klassenerhalt in der zweitklassigen 1. Regionalliga setzen die Damen des HC Velbert nun am kommenden Freitag das Unternehmen Wiederaufstieg in der Feldregionalliga fort. Die Rot-Weißen stehen mit Mini-Vorsprung an der Tabellenspitze und wollen den ersten Verfolger abschütteln.

Zur Prime-Time kommt es dabei um 20.15 Uhr am Hesselnberg zum Bergischen Derby bei der ETG Wuppertal.

Dass die Hallensaison stark am Selbstvertrauen der Rot-Weißen Damen genagt hat, zeigt der schleppende Start in die Feldvorbereitung. So mussten sich die Damen lange gedulden, bis wieder eine voll motivierte Arbeitsatmosphäre herrschte. Für den neuen Schwung sorgten die Neuen – allesamt aus der Jugend kommend.

Die Verjüngungskur geht weiter

So stehen Julia Greve, Inga Seiffert, Miriam Bartsch und Luisa Hattingen nun im Kader der Oberliga-Damen. Einen externen Neuzugang gibt es auch zu vermelden: Nina Lönnecke kommt aus der Jugend des Soester HC. Sie folgt Henrike Ehls, die im vergangenen Jahr aus Soest an die Poststraße wechselte.

Ehls fiel allerdings in der Hinrunde und in der Hallensaison wegen einer Hüftverletzung aus. Eine weitere Rekonvaleszentin ist Ann-Katrin Engels.

Diese ist nach einem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen. Ihr Einsatz wird sich aber noch etwas hinziehen. Joana Röhricht, Pia Dörrenhaus und Ronja Seiffert haben ihre Auslandsaufenthalte beendet und stehen wieder zur Verfügung.

Das Trainerteam um Manuel Freynik und Maurice Krampe setzt die Verjüngungskur weiter fort. So wird Top-Goalgetterin Christa Blaschke kürzer treten und nur noch für die zweite Mannschaft auflaufen. Luisa Teichelkamp entschied sich 48 Stunden vor Ablauf der Wechselfrist für einen Wechsel zum ETuF Essen.

Sechs Testspiele brauchten die Rot-Weißen ehe sie wieder eine meisterschaftsfähige Leistung aufbieten konnten. Gegen die höherklassige Konkurrenz gab es zwar achtbare Ergebnisse, jedoch mehr Erkenntnisse über die eigenen Defizite. Doch die Generalprobe glückte am vergangnen Sonntag gegen den höherklassigen DS Düsseldorf. Der verdiente Sieg soll noch mal Selbstvertrauen auf dem Weg zum ersten Meisterschaftsspiel geben.

Der Velberter Trainer Manuel Freynik sieht für sein bisher ungeschlagenes Team das Unternehmen Wiederaufstieg nicht als Selbstläufer an.

Größter Konkurrent wird die Mannschaft des HTC Uhlenhorst II sein. Zwar darf die Zweitvertretung nur aufsteigen, wenn auch die erste Mannschaft der Mülheimer den Sprung in die Bundesliga schafft.

In Fachkreisen ist man sich allerdings einig, dass Mülheim der Top-Favorit auf den Aufstieg in die Eliteklasse ist.

Von der qualitativen Stärke der Bundesligamannschaft profitiert auch die Reserve.