HC Velbert legt Start nach Maß hin

Die Rot-Weißen präsentierten sich zum Auftakt der Feldsaison 2015 in guter Verfassung.
Die Rot-Weißen präsentierten sich zum Auftakt der Feldsaison 2015 in guter Verfassung.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Velberter Damenteam feiert am Doppelspieltag zwei verdiente Siege und bringt sich damit in der Feldhockey-Oberliga in Aufstiegsposition.

Wuppertal/Velbert.. ETG Wuppertal -
HC Velbert 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 M. Jülicher, 0:2 V. Arnold, 0:3 L. Pawlak, 0:4 J. Röhricht.

HCV-Damen: Hänel, Dambor; Schollmeyer, Kruft, Greve, Pawlak, Schulte, R. Seiffert, Doll, Schneider, Röhricht, Ehls, Arnold, Jülicher, Lönnecke, Dörrenhaus,
I. Seiffert (beide nur Fr.), Küpper, Hattingen (beide nur So).

Durch zwei verdiente Siege am Doppelwochenende zum Saisonauftakt erarbeiteten sich die Damen des HCV eine gute Ausgangsposition im Aufstiegskampf.

Im bergischen Derby gegen die ETG Wuppertal verlangte nur das Wetter den HCV-Ladies alles ab. Velbert spielte von Beginn an dominant und ließ Wuppertal nicht den Hauch einer Chance. Velbert versäumte es jedoch aus der optischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Maren Jülicher verwandelte die erste Ecke zum 1:0. Fortan verpassten die HCV Damen, Torchancen zu erzwingen.

Vanessa Arnold besorgte in Mittelstürmermanier kurz vor der Pause das 2:0, als sie einen Abpraller der Wuppertaler Torfrau Rebecca Ohmacht direkt versenkte. Direkt nach Wiederanpfiff sorgte Leonie Pawlak für die Entscheidung, als die schön im Kreis freigespielt wurde. Eben genannte Rebecca Ohmacht, Ex-HCV-Keeperin, sorgte dann dafür, dass die ETG kein Waterloo erlebte und vereitelte reihenweise gute Torchancen. Lediglich eine Ecke konnte sie dann noch überwinden. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut gesteigert und technische Mängel aus der ersten Halbzeit fast komplett abgestellt. Für ein Freitagabendspiel bei vier Grad war das okay“, freute sich Trainer Freynik über den Sieg im Nachholspiel.

HCV – ETUF II 3:1 (1:0). Tore: 1:0 H. Ehls, 2:0 V. Arnold, 2:1 E. Hansen, 3:1 H. Ehls

Am Sonntag hatten die Rot-Weißen zum Abschluss der Hinrunde den bedeutend stärkeren Gegner vor der Brust. Die Reserve von ETUF Essen gab ihre Visitenkarte an der Poststraße ab. Nach einer verkorksten Hinrunde fand sich der ETUF im Abstiegskampf wieder, die Mannschaft ist allerdings stärker als der Tabellenstand es aussagt. Dies mahnte auch HCV-Trainer Manuel Freynik. Seine Damen gingen konzentriert ins Spiel und setzten die Marschroute gut um. Taktisch diszipliniert erspielte sich der HCV immer mehr Übergewicht.

Die ETUF-Abwehr um die 140-fache deutsche Nationalspielerin Eva Hansen hielt aber lange stand. Henrike Ehls prüfte mit einer knackigen argentinischen Rückhand zunächst die Qualität des Lattenkreuzes der neuen Tore, ehe sie einen Lehrbuchangriff im Rutschen über die Linie drücken konnte.

Essen lauerte auf Konter, konnte aber nur einen Angriff zum Abschluss bringen. Für die zweite Hälfte nahm der HCV sich viel vor. Nach einer flotten Anfangsphase mit dem 2:0 durch Vanessa Arnold, gönnte der HCV sich aber 15 Minuten Pause. In dieser Phase drohte das Spiel zu kippen. Essen wurde von Minute zu Minute stärker, das 2:1 durch Hansen nach einem kapitalen Aufbaufehler war absehbar.

Lisa Schulte brachte ihr Team aber ins Spiel zurück. Nach ihrem Solo mit einem krachenden Vorhandschuss, welchen Susi Struth im ETUF Tor nur mit der Schlägerspitze entschärfen konnte, war der HCV wieder da. Zehn Minuten vor Schluss dann die Entscheidung: Sandra Doll wurde frei vor Struth angespielt und behielt einen kühlen Kopf. Sie sah die besser postierte Henrike Ehls, welche den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste.

Bereits am kommenden Sonntag folgt der Kracher: Dann erwartet Spitzenreiter HCV den Verfolger Uhlenhorst Mülheim II Los geht es um 17.30 Uhr an der Poststraße.