Grabotin will mit Heiligenhaus in den Rhythmus kommen

Velbert..  Obwohl die SSVg 09/12 Heiligenhaus das vergangene Wochenende unbeschadet überstanden hat und der Abstand des Spitzenreiters auf das Verfolgerfeld gewahrt wurde, bleibt der neue Trainer Dietmar Grabotin realistisch. „Keiner sollte glauben, dass die Meisterschaft schon entschieden ist. Man kann die Saison mit einem Marathon vergleichen und jetzt sind wir erst bei Kilometer 25 angekommen“, stellt er klar.

In kämpferischer und läuferischer Hinsicht lobte er seine Mannschaft, spielerisch sah er dagegen noch Defizite. „Man sieht, dass der Mannschaft die Spielpraxis fehlte. Jetzt geht es vor allem darum, wieder in den Rhythmus zu kommen.“

Mit der Auswärtspartie beim SV Jägerhaus Linde erwartet den Tabellenführer aus Heiligenhaus nun jedoch eine unangenehme Aufgabe, denn die Wuppertaler befinden sich im Abstiegskampf und gelten als kampfstarke Truppe, die auf ihrem kleinen Kunstrasenplatz sehr tief verteidigen wird und zumeist viel mit langen Bällen operiert.

Der Aufsteiger startete gut in die Spielzeit, wurde dann jedoch von einer wahren Verletzungsmisere geplagt und rutschte durch eine Niederlagenserie bis auf die Abstiegsplätze.

Guter Rückrundenauftakt

In der Rückrunde bewies der SV Jägerhaus jedoch bislang einen deutlichen Aufwärtstrend, ist noch unbesiegt und trotzte zuletzt sogar dem FSV Vohwinkel auf dessen Platz ein Unentschieden ab. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da die Heiligenhauser dort drei Wochen zuvor mit 0:5 unter die Räder kamen. Dass Überkreuzvergleiche im Fußball jedoch wenig Aussagekraft haben, will die SSVg auf den Wuppertaler Südhöhen unter Beweis stellen und durch einen Sieg die ohnehin schon gute Ausgangslage noch weiter verbessern.

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