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Volleyball - Verbandsliga

Geärgert – nicht gestürzt

13.11.2012 | 17:18 Uhr
Geärgert – nicht gestürzt
Nicht nur diesem Ball, sondern vielen vergebenen Chancen schauten die TVH-Herren in Satz Nummer vier hinterher.Foto: SGS

Heiligenhaus.   Die Herren des TV Heiligenhaus zeigen trotz der 2:3-Pleite eine starke Leistung gegen Telstar Bochum.

TV Heiligenhaus -
Telstar Bochum 2:3

Sätze: 25:21, 21:25, 25:22, 25:22, 15:9.

Die Vorzeichen zum Spiel gegen den Tabellenführer aus Bochum waren alles andere als gut. Das Training konnte unter der Woche wegen etlicher Ausfälle nicht stattfinden und auch für das sonntägliche Spiel hatten sich einige Akteure abgemeldet. Dennoch bot der TV Heiligenhaus dem Volleyball-Verbandsliga-Spitzenreiter Telstar Bochum lange Zeit die Stirn – eine Überraschung schien möglich. Doch im fünften Satz sicherten sich die Gäste doch noch einen 3:2-Sieg.

Die Bochumer zeigten von Beginn an, warum sie derzeit die Liga von oben grüßen. Starke Sprungaufschläge und krachende Außenangriffe setzten die Annahme des TVH dermaßen unter Druck, dass kein eigenes Angriffsspiel zustande kam. Folgerichtig lag der Gast aus Bochum zunächst in Front.

Mit zunehmender Spieldauer konnten die Mannen um Kapitän Christian Höhne die Angriffe allerdings durch eine gute Blockarbeit entschärfen. Über ein 4:8 und 14:14 gewann der TVH unter großem Jubel der zahlreich erschienen Zuschauer den ersten Satz schließlich mit 25:21.

Der Spitzenreiter zeigte sich ob des Satzverlustes jedoch keineswegs geschockt und konnte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder punkten und in Führung gehen. Trotz einiger guter Aktionen reichte es dieses Mal nicht, um den Satz noch zu drehen. Mit 25:21 ging Durchgang zwei an den Gast.

Im dritten Satz verletzte sich der bis dahin auffälligste Diagonalangreifer der Bochumer, die dadurch merklich aus dem Tritt gerieten. Heiligenhaus nutzte diese Schwächephase und holte sich durch einen sicheren 25:22-Satzerfolg die erneute Führung.

Auch in der Folgezeit blieben die Gastgeber am Drücker – der Sieg schien in greifbarer Nähe. Immer wieder setzte Zuspieler Felix Nagelski seinen Diagonalmann Markus Göbels im Hinterfeld ein, an dessen Angriffen die Bochumer zunehmend verzweifelten. Das Resultat war eine verdiente 17:13-Führung der Hausherren. Doch plötzlich kam es zum Bruch im Spiel der Gastgeber. Die zuvor stabile Annahme um Libero René Molitor war nicht mehr so stabil und gleichzeitig wurden die eigenen Angaben reihenweise verschlagen. Bochum kam Punkt für Punkt heran, drehte das Spiel und gewann noch mit 25:22.

Jetzt war der Gast nicht nur aufgrund der Lautstärke tonangebend, während der TVH, der bereits zwei Tiebreaks in dieser Saison verloren hatte, verunsichert wirkte. Spätestens als Bochum drei direkte Punkte mit der Angabe zum 12:8 verwandeln konnte, war das Spiel gelaufen. Mit 15:9 sicherten sich die Gäste den Sieg.

Trotz der Enttäuschung fand Trainer Tauscher lobende Worte: „Mit dem Spiel und dem Einsatz meiner Jungs bin ich zufrieden. Wir haben mit dem Tabellenführer lange Zeit mindestens auf Augenhöhe agiert.”

Thorsten Miloszewski



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