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Frauen des HC Velbert kassieren Derby-Pleite

22.01.2015 | 11:17 Uhr
Frauen des HC Velbert kassieren Derby-Pleite
Die Euphorie ist schnell verpufft: Bereits im zweiten Spiel des Jahres setzte es für die Frauen des HC Velbert (blaue Trikots) die erste Pleite. Gegen den HC Essen 99 zeigte das Team von Manuel Freynik eine schwache Leistung.Foto: RIECK, Heinz-Werner

Essen.   Nach dem Überraschungssieg gegen den Crefelder HTC hat der graue Abstiegskampf das Freynik-Team eingeholt. In Essen setzt es ein bitteres 1:5

HC Essen 99 –
HC Velbert Frauen 5:1

Tore: 1:0 J. Coppers (2.), 2:0 J. Tondorf (5.), 3:0 M. Steinkamp (20.), 4:0 S. Altegoer (KE 40.), 4:1 D. Schneider (KE 50.), 5:1 L. Strohbücker (59.)

KE: HCE 9 (1), HCV 3 (1).

Den Tabellenführer gestürzt. Mit Euphorie ins neue Jahr gestartet. Jetzt sollte die Aufholjagd beginnen – eigentlich. Die Frauen des HC Velbert konnten den Schwung aus dem ersten Saisonsieg allerdings nicht mit ins Derby beim HC Essen nehmen. Nach der 1:5-Pleite bleibt der HCV weiter Tabellenletzter der Regionalliga.

Viel vorgenommen hatten sich die Frauen des Hockeyclubs von der Poststraße. Mit wiedererlangtem Selbstbewusstsein durch den Triumph in der Vorwoche wollten die Niederbergerinnen einen weiteren Dreier einsammeln und den Abstiegskampf spannend gestalten. Doch der HCE ließ ab der ersten Minute keinen Zweifel aufkommen, dass die drei Punkte in der Kruppstadt bleiben.

Gastgeberinnen gelingt Blitzstart

Johanna Coppers und Julia Tondorf gelang direkt in der Anfangsphase eine schnelle Zwei-Tore-Führung. Die Velberterinnen präsentierten sich in der Anfangsphase indisponiert. Ein paar kleinere Konterchancen der Rot-Weißen strahlten nur den Hauch von Gefahr aus. Doch der HCE ließ sich das Heft zu keiner Zeit aus der Hand nehmen. Interessant wurde die Partie erst, als der HCV auf Manndeckung umstellte. HCE-Stürmerin Merle Steinkamp konnte sich dennoch im Kreis durchsetzen und die 3:0-Pausenführung erzielen, was auch schon die Vorentscheidung bedeutete.

Der HCV öffnete nach dem Seitenwechsel das Visier. Die zahlreichen Zuschauer, die für eine tolle Derbyatmosphäre sorgten, bekamen viele Kreisszenen zu sehen, von denen allerdings nur wenige gefährlich wurden. So musste eine Ecke für den endgültigen K.O. des HCV sorgen – Rausgeberin Saskia Altegoer verwandelte die Variante. Der einzige HCV-Treffer zum 1:4 durch eine Ecke von Denise Schneider war so schon nur noch Ergebniskosmetik. Die Rot-Weißen versuchten zwar den Abstand weiter zu verkürzen, kamen aber nicht mehr zwingend genug vor das Essener Tor. Lisa Strohbücker krönte schließlich ihre gute Leistung kurz vor dem Ende noch mit einem Tor.

„Die Gegentore, die wir kassieren, fallen einfach zu leicht“, monierte HCV-Trainer Manuel Freynik. „Vorne fehlt uns der Killerinstinkt, um noch mehr gute Torchancen zu kreieren. Wenn dann nur zwei Spielerinnen Normalform erreichen, gewinnt man nicht. Der Essener Sieg ist absolut verdient“, zeigte sich Freynik enttäuscht.

Die Lage der Velberterinnen ist allerdings weiterhin alles andere als aussichtslos: Nur ein Punkt trennt das Freynik-Team vom rettenden Ufer. Und da sich die HCV-Frauen mit den Top-Teams offenbar leichter tun, kommt das Heimduell gegen Blau-Weiß Köln am Sonntag (16 Uhr, Poststraße) gerade recht.

Andrè Henning

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2015-01-22 11:17
Velbert Heiligenhaus Niederberg