Finaltag bei der Velberter Stadtmeisterschaft

Massimo Mondello (re.) und die SSVg Velbert schafften nach Anlauf-Schwierigkeiten den Einzug ins Halbfinale gegen den Bezirksligisten TVD.
Massimo Mondello (re.) und die SSVg Velbert schafften nach Anlauf-Schwierigkeiten den Einzug ins Halbfinale gegen den Bezirksligisten TVD.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Am Dienstag wird in der Endrunde der Velberter Stadtmeisterschaft der Hallenkönig ermittelt.Im Halbfinale trifft der SC auf Türkgücü. Oberligist SSVg prüft den TVD

Velbert..  „Fertig machen für den Finaltag — oder, um es mit Gastgeber Stella Azzurra zu sagen: Benvenuto zum Grande Finale. Bei der Velberter Hallenfußball-Stadtmeisterschaft steht der Tag der Entscheidung an: Die Finalrunde bringt am heutigen Dienstag ab 17 Uhr die Halbfinalpartien und die Endspiele.

Im ersten Halbfinale trifft Titelverteidiger SC Velbert auf den A-Ligisten Türkgücü Velbert und im zweiten Halbfinale messen sich Oberligist SSVg Velbert und Bezirksligist TVD Velbert.

Anschließend gibt es die Platzierungsspiele um die Positionen sieben und fünf sowie das „kleine Finale“ um Platz drei. Gegen 20.20 Uhr wird dann im großen Finale der neue Hallenkönig ermittelt.

Die Zwischenrunde, in der je vier Mannschaften in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale spielen, hatte den Fans eine richtige „Knüller-Gruppe“ beschert: Die drei ranghöchsten Teams tummelten sich in der Gruppe 2: Oberligist SSVg Velbert, Landesliga-Spitzenreiter und Titelverteidiger SC Velbert sowie Landesligist und Vorjahresdritter Union Velbert. Dazu kam noch A-Ligist Langenberger SV — als Halbfinalist des Vorjahres auch eine starke Hallenmannschaft. Welch eine Besetzung.

Nach dem 1:0-Auftaktsieg der Velberter Union über den LSV gab es gleich das Schlagerspiel zwischen der SSVg Velbert und den Clubberern. Die SSVg hatte ihr Ensemble gegenüber der Vorrunde um drei weitere Oberliga-Spieler verstärkt: Kevin Hagemann, Erhan Zent und Keeper Marcel Grote. Auf der Gegenseite schickte der SC drei Ex-SSVg-Spieler aufs Parkett: Marcel Lange, Oguzhan Coruk und Andre Adomat.

Es entwickelte sich ein spannendes Spiel — auch wenn es torlos ausging. Denn beide Teams schenkten sich nichts und suchten immer den Weg nach vorn. Dabei hatten die Clubberer sogar die besseren Chancen. Adomat und Torjäger Robin Hilger scheiterten aber am gut reagierenden Grote und Corak zielte nach einer geschickten Einzelaktion ganz knapp vorbei.

Trotz der auf dem Papier starker Besetzung kam die SSVg auch im zweiten Spiel nicht so richtig in Fahrt, vor allem offensiv lief es nicht. Auch gegen die Union reichte es nur zu einem 0:0 — und in der letzten Minute hatte der Landesligist sogar die Riesenmöglichkeit zum Siegtor ausgelassen. Das Tor war schon leer.

Der SC hingegen drehte auf. Oguzhan Coruk traf gleich in der ersten Minute gegen den Langenberger SV zum 1:0 und bereitete den Weg zum sicheren 3:0-Erfolg. Das gab Sicherheit für das schwere Spiel gegen die Union. Coruk und Pier Schulz trafen bei einem Gegentor von Alkan Sahingöz zum 2:1-Erfolg. Damit brachte der SC dem Ligarivalen die erste Niederlage des Turniers bei und katapultierte sich selbst ins Halbfinale.

Zugleich lieferten die Clubberer der SSVg einen „Elfmeter“: Sollte der Oberligist gegen den A-Ligisten Langenberger SV gewinnen, hätte er ebenfalls das Halbfinale erreicht. Und der Favorit ließ sich die Chance nicht entgehen. Er bezwang die Langenberger durch Tore von Zent und Mondello mit 2:0 und zog damit an der Union vorbei auf Platz zwei.

Nicht ganz so aufregend ging es in der anderen Gruppe zu. Hier wurde TVD Velbert seiner Favoritenrolle gerecht, wenngleich der Bezirksligist beim 0:0 gegen den TSV Neviges noch etwas gemächlich begann. Danach legte die Bäumer aber zwei sichere 3:0-Erfolge gegen Gastgeber Stella Azzurra und gegen Türkgücü Velbert nach und holten sich den Gruppensieg.

Zudem bleiben sie im Turnier unbesiegt und ohne Gegentor.

Den zweiten Platz und damit Halbfinale erkämpfte sich A-Ligist Türkgücü Velbert durch das 2:1 im letzten Spiel über den TSV Neviges, der sich mit dem Spiel um den fünften Platz begnügen muss.