Es zählt nur der eine Punkt

Hüzeyfe Dogan
Hüzeyfe Dogan
Foto: Heinz-Werner Rieck
Was wir bereits wissen
Die SSVg Velbert will beim Auswärtsspiel in Duisburg den Aufstieg auch rechnerisch perfekt machen. Veränderungen in der Startelf

Velbert.. Am Pfingstmontag (15 Uhr) gastiert der designierte Meister aus Velbert beim MSV Duisburg II. Mit einem Punktgewinn will das Team von André Pawlak auch rechnerisch den Deckel auf die Saison machen. Dabei muss der Coach der Blauen seine Erfolgself auf einigen Positionen verändern.

Von der Klassenfahrt zum Training

Unter der Woche weilte André Pawlak auf einer Klassenfahrt. Pünktlich zum Freitagstraining kehrte der 44-jährige Fußballlehrer dann aber zurück auf den Trainingsplatz. Sorgen, dass seine Mannschaft unter der Woche ihre Form verloren hat, macht er sich nicht: „Die Jungs wissen, worum es geht und haben gut trainiert. Ich war ja trotzdem über alles informiert.“

Seine Elf will die Meisterschaft nach ihrer grandiosen Saison nun auch rechnerisch endlich in trockene Tücher bringen. „Wir haben gesagt, dass wir unsere Serie an ungeschlagenen Spielen bis zum Ende beibehalten wollen. Dann müsste es ja auch mit dem Punktgewinn beim MSV klappen“, so Pawlak.

Duisburg technisch stark

Für die Zebras geht es in den letzten drei Spielen noch darum, ihren fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Ihre Stärken hat die Mannschaft von Trainer Manfred Wölpper vor allem im Umschaltspiel. „Die Jungs kommen überwiegend aus dem Leistungszentrum und sind technisch gut ausgebildet. Gegen Mannschaften von oben haben sie in der Regel gut gespielt, weil sie dann etwas mehr Platz hatten“, weiß auch André Pawlak um die Stärken der Konkurrenz.

Im Velberter Lager denkt man allerdings nicht nur an das Spiel gegen Duisburg, sondern auch schon an die nächste Saison. „Wir haben Montag den ersten von drei Matchbällen. Den wollen wir direkt nutzen. Man muss auch bedenken, dass die Pause nach der Saison sehr kurz ist. Da bleibt nicht viel Zeit zur Regeneration“, wirft Velberts Training einen Blick auf die kommenden Wochen.

Pawlak muss improvisieren

Allerdings wird es in der Velberter Startelf gezwungenermaßen einige Änderungen geben: Erhan Zent ist nach der fünften gelben Karte gesperrt. Milko Trisic hat sich an der Schulter verletzt. Ob der Offensiv-Allrounder in dieser Saison noch einmal vor das runde Leder tritt, steht in den Sternen. „Bei Milko sieht es nicht gut aus. In der Schulter ist scheinbar doch etwas mehr kaputt“, erklärt Pawlak. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Massimo Mondello, den unter der Woche Rückenprobleme vom Training abhielten.

Nicht nur beim möglichen Meisterstück mit von der Partie sein wird Giuseppe Raudino. Wie die Velberter am Freitag bekannt gaben, hat der Mittelfeldspieler seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. „Beppo hat sich in dieser Saison sehr positiv entwickelt“, freut sich sein Coach über den Verbleib des 22-Jährigen. Raudino trägt das Velberter Trikot bereits seit 2008 und gehört seit dieser Saison zum Oberliga-Kader.