Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Wollen auch in den letzten Saisonspielen alles geben, bevor es in höhere Gefilde geht: Niklas Andersen (Nr. 5) und Kapitän Marius Schultens (Nr. 6).
Wollen auch in den letzten Saisonspielen alles geben, bevor es in höhere Gefilde geht: Niklas Andersen (Nr. 5) und Kapitän Marius Schultens (Nr. 6).
Foto: Lars Fröhlich
Was wir bereits wissen
Bevor am Freitagabend die Saisonabschlussfeier stattfindet, gilt es vorher noch das letzte Heimspiel der Saison zu absolvieren - und zu gewinnen

Velbert.. Trotz des feststehenden Aufstiegs hat die SSVg Velbert nicht vor, die verbleibenden zwei Saisonspiele auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben immer noch Ziele“, sagt Trainer André Pawlak und bezieht sich dabei auf die unfassbare Serie, die die „Blauen“ gegen den VfR Krefeld-Fischeln (Anpfiff 19.15 Uhr) auf 26 Partien ohne Niederlage ausbauen können, und die Offensivpower seiner Mannschaft.

Die 100 Tore wollen Hüzeyfe Dogan, Kevin Hagemann und Co. in zwei Spielen noch voll machen. Am besten schon gegen den Aufsteiger, der dank einer grandiosen Hinrunde keine Abstiegsängste haben musste.

Vier Tore fehlen noch

Momentan stehen Pawlaks Ballermänner bei sagenhaften 96 Toren in 32 Spielen, was einen Schnitt von drei Toren pro Spiel ergibt. Eine Wiederholung des Hinspielergebnisses würde zum durchbrechen der Schallmauer reichen, auf dem engen Kunstrasen in Krefeld gelang dank dreier später Tore ein 4:0-Sieg. Doch der Meistertrainer warnt vor dem forschen Aufsteiger: „Der Sieg im Hinspiel war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Krefeld-Fischeln kommt sicher nicht nur zum Gratulieren. Die wollen noch die 50-Punkte-Marke und unsere Serie knacken.“

Ein weiterer Grund für einen erfolgreichen letzten Heimauftritt ist die anschließende Abschlussfeier mit den Fans. Pawlak kündigt an: „Wir wollen mit einem Sieg in die Feier starten. “

Die letzten beiden Partien gegen Krefeld und den SV Hönnepel-Niedermörmter will Pawlak aber auch dazu nutzen, Spielern aus der zweiten Reihe Einsatzminuten zu gönnen. „Wir werden sicher jetzt nicht alles durchwürfeln, aber die fünf, sechs Spieler, die nicht so oft zum Einsatz kamen, werden sicher noch in einem Spiel randürfen“, verspricht der Übungsleiter. Dabei dürfte er vornehmlich an Maik Bleckmann denken, der den Verein am Saisonende verlässt. Weiteren Kandidaten sind wohl Marvin Mühlhause, Giuseppe Raudino und Jakob Zumbé.

Nach getaner Arbeit kommt es dann endlich zum großen Finale. Im und vor dem VIP-Raum der Christopeit Sport Arena steigt die große Party mit kostenlosen Getränken für alle. Der Regionalligaaufstieg wird gebührend zelebriert.

Live-Auftritt und Freibier für alle

Im Anschluss an die Fassleerung können sich die Zuschauer noch auf ein weiteres Spektakel gefasst machen. Ein musikalisches Highlight eines „Superstars“. Pawlak wollte sich nicht entlocken lassen, um wen es sich handelt: „Ich weiß es zwar schon, werde aber nichts verraten. Es wird eine Überraschung.“