Enttäuschung bei der SSVg Velbert

Kevin Hagemann und die SSVg verpassten das Finale und kamen schließlich auf Platz drei.
Kevin Hagemann und die SSVg verpassten das Finale und kamen schließlich auf Platz drei.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Fußball-Oberligist SSVg Velbert scheitert trotz starker Besetzung im Halbfinale der Hallenstadtmeisterschaft gegen den Bezirksligisten TVD Velbert.

Velbert.. Lange Gesichter bei der SSVg Velbert – nachdem der ranghöchste Verein in den letzten beiden Jahren immerhin jeweils das Endspiel der Hallenstadtmeisterschaft erreicht hatte, wurde der Oberligist diesmal bereits im Halbfinale gestoppt. Mit 1:2 unterlagen die Blauen dem hoch motivierten Bezirksligisten TVD Velbert und mussten sich mit dem kleinen Finale um Platz drei begnügen: Hier schlugen sie den A-Ligisten Türkgücü Velbert 4:1.

Dabei hatte Rekordsieger SSVg viel dafür getan, um den Titel mal wieder zu holen. Am Finaltag standen überwiegend Oberliga-Akteure auf dem Hallenboden. Zwei von ihnen, Torwart Marcel Grote und Offensiv-Verteidiger Massimo Mondello zählten auch zu den besten Spielern des Turniers.

Mondello wurde gemeinsam mit Alessandro Terranova von Ausrichter Stella Azzurra sogar Torschützenkönig. Beide hatten je sieben Mal getroffen.

Zudem hatte Routinier Dimitrios Pappas weitere starke Spieler wie Zent, Hagemann, Tumanan, Bleckmann oder Raudino aufs Parkett geschickt. Doch plötzlich lag die SSVg im Halbfinale gegen den TVD mit 0:2 zurück und konnte die Partie nicht mehr drehen. Pappas, der Trainer André Pawlak vertrat, meinte: „Wir haben es trotzdem ganz gut gemacht. In der Halle kann es eben sehr schnell gehen. Die Tore sind klein und der Abstand zwischen ihnen ist nur 30, 40 Meter.“

Die Spieler hätten zwar alles versucht, noch den Ausgleich zu schaffen, doch mit Blick auf den Unparteiischen meinte er, dass es ihnen dabei sehr schwer gemacht wurde. Zugleich räumte er aber ein, dass sein Team selbst Fehler gemacht hatte. Albern besonders das 0:2 — da hatte die SSVg wegen einer Zeitstrafe für den TVD sogar einen Spieler mehr auf dem Feld.