Dritte Liga für GC Kuhlendahl ein Intermezzo

Kuhlendahl-Kapitän Dirk Mobers vor dem schmucken GC-Gelände
Kuhlendahl-Kapitän Dirk Mobers vor dem schmucken GC-Gelände
Foto: GCKu
Was wir bereits wissen
GC Velbert Kuhlendahl steigt ein Jahr nach dem Aufstieg wieder ab. Dennoch gab es beim „Schniewind-Cup gute Leistungen.

Velbert..  Die Saison in der dritten Liga blieb für die Velberter Golfer ein Intermezzo. Ein Jahr nach dem Aufstieg folgte trotz guter Leistung der direkte Wiederabstieg beim „Schniewind-Cup“. Unter diesem Titel wird einmal jährlich die NRW-Meisterschaft der Mannschaften neben den Gruppenspielen zur Deutschen Golf-Liga (DGL) ausgetragen.

„Klar sind wir enttäuscht, zumal wir ähnlich gut gespielt haben wie beim Aufstieg im vergangenen Jahr“, sagt Playingcaptain Dirk Mobers. „Aber wir hatten das Pech, in eine sehr starke – wahrscheinlich sogar die absolut stärkste Gruppe – hineingelost zu werden.“

Etwas Pech hatten sie schon bei der Auswahl des Austragungsortes. Als Aufsteiger hatten die Niederberger gute Chancen, zuhause spielen zu dürfen – doch Mit-Aufsteiger Burg Zievel (Eifel) bekam den Vorzug. Aber auch auf fremdem Grün hielt sich der GC ganz gut

Im Zählspiel schaffte Siegfried Despineux mit 79 Schlägen das beste Velberter Ergebnis. Doch auch Kevin vom Endt (81), Benedikt Schmitz (83), Dirk Mobers (83), Nina Huber (84) als einzige Dame in der Velberter Aufstellung und Fabian Urban (85/Streichergebnis) spielten gute Runden. Doch das reichte diesmal nicht. Wie eng die Leistungsdichte in der dritten Liga war, zeigt auch das Ergebnis des Favoriten: Der Golfclub Am Alten Flies (Köln) landete „nur“ auf Platz drei – was für Mobers und sein Team erneut Pech war. Denn nun hieß es, im Kampf gegen den Abstieg ausgerechnet gegen die im Handycap besten Spieler antreten zu müssen. Am Ende bedeutete ein 2,5:3,5 den Weg in die tieferer Klasse.

Äußerst knappe Entscheidung

Nach Siegen von Benedikt Schmitz (4 und 3) und Kevin vom Endt (3 und 2) sowie Niederlagen von Lars Schlinghoff (5 und 4) und Fabian Urban (4 und 2) hätte Siegfried Despineux ebenfalls gewinnen müssen, um die Mannschaft ins Stechen zu bringen. Doch nacheinem dramatischem Zweikampf wurde seine Partie geteilt gewertet. Knapper geht es kaum.

Die Leistungen nähren den Optimismus fürs neue Jahr. „Wir freuen uns schon auf die Aufstiegsfeier im nächsten Jahr“, sagt Dirk Mobers. „Mit einem ähnlich starken Auftritt wie jetzt sollte das nämlich keine große Schwierigkeit darstellen.“