Drei Tage lang im Bann der Pferde

Geballte Dressur-Klasse:
Geballte Dressur-Klasse:
Foto: Jandke
Was wir bereits wissen
Mai-Turnier beim Zucht-,Reit-und Fahrverein am Nierenhof: Ab Christi Himmelfahrt gibt es wieder Dressur- und Spring-Prüfungen in Serie.

Nierenhof.. Christi Himmelfahrt ist für die Pferdesportfreunde der Region schon lange ein fester Termin: Denn dann eröffnet der Zucht-, Reit und Fahrverein die Turniersaison mit einem Top-Ereignis: Mit dem Mai-Turnier auf der heimischen Reitanlage am Balkhauser Weg. Alljährlich zieht das dreitägige Nierenhofer Großereignis die Besucher in seinen Bann, mit pferdesportlicher Klasse, atmosphärisch zwingenden Aktionen, guter Unterhaltung und reibungsloser Organisation.

Am Donnerstag ist es wieder so weit, dann wird die alljährliche Turnierserie gestartet — wobei: „alljährlich“ stimmt nicht ganz, vor zwei Jahren gab es mal eine Turnierpause wegen Renaturierungsarbeiten im Balkhauser Tal. Umso größer war offensichtlich die Freude, dass es im vergangenen Jahr wieder weiter ging: 350 Reiterinnen und Reiter hatten über 500 Pferde aufgeboten. Und in ähnliche Dimensionen wird auch das Mai-Turnier 2015 vorstoßen. Angesichts der stetig steigenden Beliebtheit in den Reiterkreisen beginnen die Wettbewerbe am Donnerstag bereits um 8 Uhr in der Frühe.

Dabei messen sich wieder die westfälischen Spitzenreiter auf der Anlage im Velberter/Hattinger Grenzgebiet. Für die jungen Dressurreiter steht am Feiertag um 11 Uhr bereits eine hochkarätige Prüfung an, denn den Verantwortlichen vom Zucht-, Reit und Fahrvereins ist es wieder gelungen, Sichtungsprüfungen für die westfälischen und Deutschen Meisterschaften nach Nierenhof zu holen.

Auch am Samstag sind weitere Sichtungsprüfungen ausgeschrieben, dabei müssen die bis zu 21 Jahre alten Reiter eine S-Dressur reiten. Spannung für die Zuschauer versprechen wie immer auch die Springprüfungen, die in der großen Reithalle ausgetragen werden. „Drei Tage lang wird anspruchsvoller und attraktiver Sport auf dem Rücken der Pferde geboten“, verspricht Ekkehard Jandke vom Kreisverband. Wettbewerbe von Klasse E für den reiterlichen Nachwuchs bis hin zu Dressurprüfungen der Klasse S stehen auf dem Zeitplan.

Kür unter Flutlicht ist der Höhepunkt

Ein Zuschauermagnet wird wieder die Flutlichtveranstaltung am Samstagabend ab 19 Uhr werden. Hier starten die Dressureiter zu ausgefallenen Choreographien mit Musik zu ihren Küren. Das garantierte zuletzt stets Gänsehaut.

„Die Mitglieder des Vereins haben keine Mühen gescheut, um Teilnehmern und Zuschauern eine herausgeputzte Reitanlage zu bieten, auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen“, versichert Ekkehard Jandke.