Die Reserve hat den Rückhalt des Vereins

Velbert..  Zweiter Teil des Interviews mit SC II-Trainer Sascha Behnke.

Wie undankbar ist es eigentlich, eine zweite Mannschaft zu trainieren?

Jede Mannschaft hat ihre Baustellen. Eine Zweite vielleicht ein paar mehr, weil es die Zweite ist. Aber beim SC Velbert wird auch die zweite Mannschaft vernünftig behandelt und bekommt die nötige Unterstützung. Wir haben uns als Mannschaft aber auch selbst gut aufgestellt. Die Spieler wissen, dass sie in der Zweiten spielen und können damit leben. Sie identifizieren sich mit der Mannschaft und dem Verein und kommen anscheinend gerne zum Training, denn wir haben eine sehr gute Beteiligung. Zudem halte ich viel von der Truppe weg und den Rest schaffen wir zusammen.

Ist es Ihre Zielsetzung, einmal eine erste Mannschaft zu trainieren?

Jeder Trainer hat sicher das Ziel, eine ambitionierte Mannschaft zu trainieren, das muss nicht unbedingt eine Erste sein. Die Zweite des FC Kray zum Beispiel hat die Chance und das Ziel, in die Landesliga aufzusteigen. Auch ich würde gerne mal andere Ambitionen haben als gegen den Abstieg zu spielen, wo bei Platz sieben alle juhu jubeln. Aber für mich muss auch die Aufgabe dahinter stimmen. Und ich bin ja auch erst im zweiten Jahr Cheftrainer und da erwarte ich nicht, mit Angeboten überhäuft zu werden. Zudem stimmt es beim SC, der Zusammenhalt im Verein ist vorbildlich.