Dezimierte Unioner unterliegen gegen Detmold

Arasch Hosseini musste gegen den TTS Detmold knappe Niederlagen einstecken. Am Ende zog der SV Union Velbert II mit 2:9 den Kürzeren und steckt weiter tief im Tabellenkeller fest.
Arasch Hosseini musste gegen den TTS Detmold knappe Niederlagen einstecken. Am Ende zog der SV Union Velbert II mit 2:9 den Kürzeren und steckt weiter tief im Tabellenkeller fest.
Foto: Kreimeier
Was wir bereits wissen
Ohne Vladimir Misinsky setzt es für die Oberliga-Reserve eine deutliche 2:9-Pleite.Das niederbergische Derby zwischen Heiligenhaus und SW Velbert ist eine deutliche Angelegenheit

Velbert.. Die Oberliga-Reserve des SV Union Velbert konnte den Ausfall eines Spitzenspielers nicht kompensieren, während das niederbergische Derby eine deutliche Angelegenheit war. Unter die Räder kam der TTC 31 Heiligenhaus II in Langenfeld.

SV Union II – TTS Detmold 2:9

Die Gastgeber mussten auf Spitzenspieler Vladimir Misinsky verzichten und konnten den Ausfall nicht auffangen. Zwar wurden die Doppel umgestellt, doch der Poker ging nicht auf: Die Gäste gingen vorentscheidend mit 3:0 in Führung. Stein/Stieber unterlagen ebenso mit 1:3 wie auch Köchling/Tekaat. Knapper war es bei Hosseini/Erhard, die erst im Entscheidungssatz bezwungen wurden. In den Einzeln holte Lucas Erhard im Entscheidungssatz mit 11:6 den ersten Velberter Punkt. Bei Arasch Hosseini war es ebenfalls knapp: Nach 8:8 im fünften Satz unterlag er allerdings noch mit 8:11.

Nach weiteren Niederlagen war es erneut Lucas Erhard, der den Entscheidungssatz mit 11:6 für sich entscheiden konnte. Am anderen Tisch verpasste Hosseini den fünften Satz und unterlag mit 1:3. Damit stand der verdiente, aber zu hoch ausgefallene 9:2-Sieg des Tabellenvierten aus Detmold fest.

TTC Heiligenhaus – SW Velbert 2:9

Dass nach dem 8:8 im Hinspiel mit Spannung erwartete Niederberg-Derby schien bereits mit der Begrüßung entschieden, mussten die Hausherren doch mit Karl-Heinz Strucksberg und Mesut Duman gleich zwei Stammspieler ersetzen. Die Gäste traten in Bestbesetzung an und gewannen gleich alle drei Doppel. Nussbaum/Schwalfenberg setzten sich mit 3:1 gegen Metze/Kowalski durch, während Gerwig/Berndt mit den Ersatzspielern Barkei/Tillmann beim 3:0 keine Probleme hatten. Sieracki/Zomm gewannen gegen Werbeck/Friedrich trotz 2:0-Führung nur knapp mit 3:2.

Als dann der Heiligenhauser Spitzenspieler Grzegorz Sieracki trotz 2:0-Satzführung noch mit 2:3 gegen den jungen Pascal Friedrich unterlag, war die Begegnung praktisch entschieden. Mit Siegen von Raphael Nussbaum, Patrick Bernd und Christoph Schwalfenberg erhöhten die Gäste ihren Vorsprung auf 8:1. Im Duell der Spitzenspieler setzte sich Sieracki mit 3:1 knapp gegen Werbeck durch. Das war aber der letzte Zähler für den 1. TTC 31; denn Pascal Friedrich gewann auch sein zweites Einzel mit 3:1 gegen Timo Metze und machte damit den 9:2-Sieg der Gäste perfekt.


Langenfeld II – Heiligenhaus II 9:1

Die Heiligenhauser Reserve konnte zwar in Bestbesetzung antreten, war aber ohne eine echte Siegchance. Nach den Niederlagen der Doppel Klein/Roland und Schulz/Schulz (jeweils 0:3) gewannen Zeimet/Metze mit 3:0. Das sollte der Ehrenpunkt für die Gäste bleiben, da die folgenden Einzelbegegnungen allesamt an die Gastgeber gingen. Insgesamt gelangen nur noch zwei weitere Satzgewinne aber kein Punkt mehr. So stand am Ende eine klare 1:9-Niederlage.

TTC SW Velbert II – Haaner TV 9:6

Nach dem 4:9 in Haan konnten die Velberter diesmal in Bestbesetzung antreten. Die Hausherren schafften durch Pfeifer/Pfeifer und Zemek/von Scheven (jeweils 3:1) die wichtige Führung aus den Doppeln. Peter Pimiskern konnte mit einem 3:1 sofort erhöhen, ehe Ranga Zemek nach 2:0-Satzführung noch mit 2:3 unterlag. Wichtig waren die folgenden Siege von Ulrich und Jonas Pfeifer zum komfortablen 5:2.

Pimiskerns zweiter Einzelsieg bedeutete zwischenzeitlich das 7:3, doch die Haaner gaben sich noch lange nicht geschlagen. Mit drei Siegen in Folge kamen sie auf 6:7 heran, ehe von Scheven und Padolko mit zwei klaren Siegen den insgesamt verdienten 9:6-Erfolg für die Velberter sicherten.