Der Aufstieg ist zum Greifen nah

Stellt sich der Konkurrenz und drängt nach seiner langen Verletzungspause zurück in die Startelf: Milko Trisic
Stellt sich der Konkurrenz und drängt nach seiner langen Verletzungspause zurück in die Startelf: Milko Trisic
Foto: Detlev Kreimeier
Was wir bereits wissen
Am Sonntag kann die Elf von André Pawlak im Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf den Aufstieg perfekt machen. Falls Ratingen mithilft

Velbert..  Sechs Punkte fehlen der SSVg Velbert aus den verbleibenden vier Partien noch, um auch rechnerisch nicht mehr vom Aufstieg bedeutenden Spitzenplatz verdrängt werden zu können. Bei den Leistungen der jüngsten Vergangenheit kaum vorstellbar, dass die Spitzenreiter ihren Vorsprung noch einbüßen. Mit zwei Siegen wäre also alles klar, unter Umständen ist schon an diesem Sonntag der direkte Wiederaufstieg besiegelt. Ein neuerlicher Wuppertaler Patzer beim Dritten Ratingen vorausgesetzt, reicht auch ein Sieg gegen TuRU Düsseldorf. Aufsteigen im eigenen Stadion “wäre uns auch recht“, bemerkt Übungsleiter André Pawlak.

Konzentration auf TuRU

Mit vorzeitigen Partyplanungen will sich dieser aber nicht beschäftigen: „Sollte es am Sonntag soweit sein, wird alles spontan passieren. Wir haben es nicht in der eigenen Hand und planen daher nichts.“ Wenn der Aufstieg gelingt, wird es auch noch eine nachträgliche Feier geben. Die volle Konzentration gilt zunächst dem kommenden Gegner TuRU Düsseldorf, mit dem die SSVg noch eine Rechnung zu begleichen hat. Trotz 2:0-Führung reichte es im Hinspiel nur zu einem 3:3. Hinrundentypisch setzte es den Ausgleich in der Nachspielzeit - per Elfmeter. Das Ziel ist für Pawlak also noch nicht der perfekte Aufstieg, sondern eine Korrektur des Hinspielergebnisses: „Wir wollten gegen alle Mannschaften bessere Ergebnisse als in der Hinrunde schaffen. Das ist uns bisher gelungen und soll auch so bleiben.“ Außerdem gibt es ja noch eine Serie von 23 Spielen ohne Niederlage, die ausgebaut werden soll.

Nach abgesessener Gelbsperre ist auch Kevin Hagemann wieder an Bord, muss aber noch um seinen Startelfeinsatz bangen. Jeffrey Tumanan und Christian Schlösser machten ihre Sache zuletzt ausgezeichnet, zusätzlich scharrt auch Milko Trisic mit den Hufen. Pawlak hat auf den offensiven Außenpositionen also die Qual der Wahl. „Jeffrey und Christian haben ihre Sache zuletzt gut gemacht und auch Milko ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Es ist alles möglich“, beschreibt der Coach sein Luxusproblem.

Nur auf der Torhüterposition muss improvisiert werden, da sich Ersatzkeeper Marcel Grote möglicherweise schwerer an den Adduktoren verletzt hat. Vertreten wird er durch A-Junior Nikolas Schepe.

Belohnung für starke Saison

Die starke Saison vom Stammkader wird auch von den Verantwortlichen honoriert. Fast alle Spieler haben bereits verlängert oder noch mindestens ein Jahr Vertrag. Einzig Guiseppe Raudino, der bald folgen soll und Dimitrios Pappas fehlen noch. Der erfahrene Abwehrrecke ist noch unschlüssig, ob er seine Schuhe an den Nagel hängen und seine Trainerkarriere starten soll.