Dem grässlichen Wetter beim Gruga-Pokal getrotzt

Essen..  Der Essener Gruga-Pokal für Rollkunstläuferinnen und Läufer ist eine Traditions-Veranstaltung – und die lässt sich nicht so leicht erschüttern. Auch wenn das Wetter schlecht ist, wird weiter wie geplant auf der Außenbahn gefahren. Die eine oder andere Regen-Unterbrechung wird in Kauf genommen und ansonsten improvisiert. So durften die Starter wenigstens bei den Siegerehrungen trocken bleiben, denn dazu ging es in eine Gymnastik-Halle. Die Läuferinnen auf der Bahn mussten hingegen manche Regenschlacht bestehen. „Aber das haben alle toll gemacht“, lobte Kerstin Stangs, die Pressewartin des Rollkunstlaufteams Velbert, das mit 31 Läufern und Läuferinnen am Start war.

Nicht weniger als 25 von ihnen trugen mit elf Pokalplätzen und 14 Medaillenplätzen zu einem guten Gesamtergebnis bei. „Elf Treppchenplatzierungen haben gezeigt, was sie drauf haben. Glückwunsch auch an die Trainerinnen und die Eltern, die bei diesem Unwetter so lange ausgehalten haben“, betonte Kerstin Stangs. Am Ende gab es allerdings dann doch noch Verlierer der Regenschlacht: Die Starter ab Figurenläufer und höher, denn diese Wettbewerbe fielen ins Wasser — Traditions-Wettbewerb hin oder her. Da dürfte nun die Vorfreude auf das nächste Ereignis, das Sommerfest am 27. Juni in Birth, noch größer werden.