Dank Keeper Garweg im Verbandspokal

Simon Schubeis (Mitte) brachte die Clubberer mit 1:0 in Führung.
Simon Schubeis (Mitte) brachte die Clubberer mit 1:0 in Führung.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der SC Velbert zieht mit einem Sieg gegen Wülfrath ins Endspiel ein. Robin Hilger kann sich als zweifacher Torschütze feiern lassen.

Velbert.. SC Velbert -
FC Wülfrath 3:1 (2:0)

SC: Garweg, Doil, Schubeis, Adomat, Stuckart, Lange, Nawrath, Aktas (69. Köllner), Hilger, Gaulke (60. Kotyrba), Schulz.

Tore: 1:0 Schubeis (16.), 2:0 Hilger (39.), 2:1 (57.), 3:1 Hilger (90.+3).

Mit 3:1 besiegte der SC Velbert im Halbfinale des Kreispokalwettbewerbs den Ligarivalen 1. FC Wülfrath und qualifizierte sich damit für die erste Runde des Niederheinpokals, die im kommenden Sommer ausgetragen wird.

Die erste Hälfte dominierte der Landesliga-Tabellenführer, der in der 13. Minute Pech hatte, dass Marc Stuckart nur den Pfosten traf. Wenig später wurde Robin Hilger im Strafraum gerade noch geblockt, als er aus kurzer Distanz abschließen wollte. Den daraus resultierenden Eckball schlug Thomas Nawrath auf den langen Pfosten, wo dann Simon Schubeis mit einer Volleyabnahme zur verdienten Führung traf.

Die Kalkstädter hatten im ersten Durchgang nur eine Chance. Nach einem Ballverlust des SC startete ein Wülfrather alleine auf das Tor zu, doch Keeper Richard Garweg entschied das Duell für sich. Danach waren wieder die Platzherren am Zug. Robin Hilger war nach einer Maßflanke von Pier Schulz per Kopf zur Stelle und baute den Vorsprung auf 2:0 aus. Noch vor der Pause hätte Thomas Nawrath auf 3:0 erhöhen können, doch sein Schuss traf nur den Pfosten des FCW-Tores.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Die bis dahin dominierenden Velberter agierten nicht mehr, sondern reagierten nur noch. Die Gäste spielten immer druckvoller und erzielten durch ihren Torjäger Serkan Hacihasioglu nach einer knappen Stunde den Anschlusstreffer. In der Folge drückten die Wülfrather vehement auf den Ausgleich und erspielten sich einige gute Chancen. „Wir haben es unserem Torwart Richard Garweg zu verdanken, dass wir in dieser Phase nicht das 2:2 kassiert haben“, berichtete Trainer Ralf vom Dorp, der bis zum Abpfiff zittern musste. Denn erst in der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte erneut Robin Hilger für die endgültige Entscheidung.

„Im Pokalwettbewerb kommt es darauf an, eine Runde weiterzukommen und das ist uns gelungen. Wir haben aber in der zweiten Halbzeit hohen Druck der Wülfrather zugelassen, das darf uns so nicht passieren“, resümierte der SC-Coach.