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Dämpfer für TVH-Damen

08.02.2012 | 18:06 Uhr
Dämpfer für TVH-Damen
Foto: H.W. Rieck WAZ FotoPool

Hamminkeln.   Verbandsligist Heiligenhaus verpasst bei Blau-Weiß Dingden eine große Chance

Blau Weiß Dingden II -
TV Heiligenhaus3:0

Sätze: 25:23, 25:19, 25:19.
TVH: Hau, Annika Hollstein, Hasanovic, Joßen, Lörcher, Wölfer, Mareike Hollstein, Schwenkel, Messerschmidt, Höninger, Holtmann, Schniewind.

Die Volleyball-Damen des TV Heiligenhaus haben ein große Chance verpasst. Statt sich mit einem Erfolg beim Tabellennachbarn SV Blau-Weiß Dingden im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga zu etablieren, stellte der Aufsteiger nur einmal mehr seine Auswärtsschwäche unter Beweis und verlor glatt mit 0:3.

Damit haben die Heiligenhauserinnen sich unnötig wieder in die Nähe der Gefahrenzone begeben, denn die Konkurrenz hat unterdessen gepunktet.

Dabei hatte Trainer Thomas Tauscher damit gerechnet, dass seine Spielerinnen nach den beiden Siegen zum Rückrundenstart gestärkt in die Partie in Hamminkeln gehen. Doch davon war wenig zu sehen. Der TVH setzte die Gastgeberinnen nicht wie geplant unter Druck, sondern baute sie durch regelrechte Fehlerserien immer wieder auf. Die Annahme wirkte unsicher, der Angriff ohne Durchschlagskraft.

Tauscher Fazit fiel entsprechend aus: „Heute war für uns so nichts zu gewinnen. Wir haben ca. 50 Angriffe über das Netz gespielt, die keine Wirkung hatten, das ist dann doch eher Ball über die Schnur als Volleyball !“

Dennoch wollte er nicht nur „draufhauen“, sondern auch das Positive hervorheben: „Mir hat das Spiel unserer Mittelleute heute recht gut gefallen. Leider konnten die nicht so häufig im Angriff eingesetzt werden, wie wir es wohl benötigt hätten. Aber der Block und die wenigen Angriffe haben mich überzeugt. Gerade die Blockarbeit von Kristin Wölfer ist schon stark beeindruckend.“

Mit der Niederlage bei BW Dingden haben die Heiligenhauserinnen den Druck für das nächste Spiel unnötig erhöht: Am kommenden Sonntag (15 Uhr) treffen sie auf einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib, den Verberger TV, der zuletzt mit einem Erfolg über den Tabellendritten Wuppertal aufhorchen ließ. Allerdings: Diesmal hat der TVH Heimrecht.

Ulrich Tröster

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