Commanders für Topspiel gewappnet

Ball und Gegner im Visier: Die Commanders Velbert (weiß) zeigten gegen die Mendener Mambas Biss.
Ball und Gegner im Visier: Die Commanders Velbert (weiß) zeigten gegen die Mendener Mambas Biss.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Auch bei den Mendener Mambas zünden die Velberter ein Offensivfeuerwerk, gewinnen mit 17:9 und klettern auf Rang zwei. Am Wochenende steht dann der Kracher gegen den Spitzenreiter an

Menden.. Mendener Mambas -
Commanders Velbert 9:17

Drittel: 4:7, 4:3, 1:7.

Tore: 0:1 Doden, 1:1, 1:2 Priebsch, 1:3 Utz, 1:4 u. 1:5 Langer, 1:6 Doden, 2:6, 3:6, 4:6, 4:7 Langer, 4:8 Doden, 5:8, 5:9 Voß, 6:9, 6:10 Müller, 7:10, 8:10, 8:11 Doden, 8:12 Keusen, 9:12, 9:13, 9:14 Langer, 9:15 Mazur, 9:16 Langer, 9:17 Keusen.

Die Commanders Velbert rollen ungebremst auf die Playoff-Teilnahme zu. Auch der direkte Konkurrent um einen der begehrten Plätze, die Mendener Mambas, wurden von der Offensivkraft der Velberter überrumpelt. Durch den 17:9-Erfolg rücken nicht nur die Playoffs in greifbare Nähe, sondern auch der zweite Platz, der den Heimvorteil in einem entscheidenden Spiel garantiert. Denn auch den direkten Vergleich mit den Mambas entschieden die Velberter für sich.

Mit dem zweiten Kantersieg in Serie holten sich die Velberter Rollen-Cracks nebenbei auch noch ordentlich Selbstvertrauen für die anstehende Aufgabe gegen Kassel.

Auf Blitzstart folgt Nachlässigkeit

Beim Tabellenzweiten erwischten die Commanders einen Start nach Maß. Nicht einmal eine Minute war gespielt, da erzielte Torjäger Dominic Doden bereits das 1:0. Auch das Fehlen dreier Leistungsträger tat der Spielfreude zu Beginn keinen Abbruch.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich konnte die Mannschaft schnell in eine 6:1-Führung verwandeln, ließ es danach aber zu locker angehen. Die Folge war Druck der Mambas, die schnell auf 6:4 verkürzten. Kurz vor der Sirene schlug aber Lukas Langer zu und erzielte mit seinem dritten Tor den Pausenstand.

Im Mittelabschnitt dezimierten sich Winzens Akteure durch unnötige Strafen selbst und erlaubten den Hausherren somit, die Partie spannend zu gestalten. Etwas glücklich rettete das Team einen 10:8-Vorsprung in das Schlussdrittel.

Im finalen Abschnitt präsentierten sich die Commanders dann wieder wie zu Beginn der Partie und setzten den Mambas gehörig zu. Hoher Druck, gepaart mit Spielwitz, führte zu sieben weiteren Toren. Das Endergebnis fiel mit 17:9 doch noch deutlich aus.

Vier Spiele vor Saisonende überflügelten die Commanders die Mendener in der Tabelle und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf eine Fortführung der Saison machen.

Kracher gegen den Primus

Zunächst geht es gegen Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Kassel Wizards. Nach den Revanchen gegen Hannover und Menden, die Hinspiele gingen jeweils verloren, soll nun die dritte Revanche in Serie folgen. Das Selbstvertrauen sollte nach torreichen Wochen da sein.