Commanders bleiben bei großer Hitze cool

Die Skaterhockey-Cracks der Commanders Velbert spielen in der 2. Bundesliga in bestechender Form
Die Skaterhockey-Cracks der Commanders Velbert spielen in der 2. Bundesliga in bestechender Form
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Velberter setzen ihren Siegeszug in der 2. Bundesliga auch bei den Sauerland Steel Bulls fort. Der beeindruckende 10:8-Auswärtserfolg sichert die Playoffs

Lüdenscheid.. Sauerland Steel Bulls -
Commanders Velbert 8:10

Drittel: 1:7, 4:2, 3:1.
Tore: 0:1 Müller, 0:2 Langer, 0:3 Brinkmann, 0:4 u. 0:5 Scharfenort, 1:5, 1:6 Langer, 1:7 Doden, 2:7, 3:7, 4:7, 4:8 Mazur, 4:9 Langer, 5:9, 6:9, 7:9, 7:10 Doden, 8:10.

Die Commanders Velbert blieben im Spitzenspiel auch bei enormer Hitze cool und feierten den vierten Ligasieg in Serie. Bei den ambitionierten Sauerland Steel Bulls, seines Zeichens der ärgste Konkurrent um Tabellenplatz zwei, triumphierte die Mannschaft von Markus Winzen mit 10:8 und sicherte sich damit die Playoffs.

Das Fundament für den hart erkämpften Erfolg legten die Commanders dabei im ersten Drittel, in dem ein wahres Offensivfeuerwerk gezündet wurde. Auch die Tatsache, dass im Gehäuse der Gastgeber mit Jonas Mohr ein ehemaliger Nationaltorwart stand, half den Steel Bulls im ersten Spielabschnitt nicht im geringsten weiter.

Wie aus einem Guss

Vom ersten Bully an spielten sich Lukas Langer und Co. in einen wahren Rausch und torpedierten das Tor der Hausherren unaufhörlich.

Den ersten Treffer steuerte Thomas Müller bereits nach drei Minuten bei. Fortan ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von einer Minute erhöhten Langer und Alexander Brinkmann auf 3:0 - es waren gerade fünf Minuten absolviert. Die Commanders blieben auch im Anschluss bei 38 Grad Außentemperatur weiter eiskalt. Genauer gesagt Dominik Scharfenort, der per Doppelschlag Mitte des ersten Abschnitts das 4:0 und 5:0 nachlegen konnte. Erst nach der ersten Trinkpause, die die Referees Mitte jedes Drittels verordneten, kamen die Akteure von Spielertrainer Sascha Jacobs zum ersten Torerfolg. Davon ließen sich die Commanders aber nicht abbringen und brachten durch Langer und Dominic Doden noch zwei weitere Bälle im Lüdenscheider Netz unter. Mit 7:1 ging es in die erste Pause.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Die Gastgeber stemmten sich mit dem Mute der Verzweiflung gegen das drohende Unheil und wurden belohnt. Bis zur Drittelmitte kamen die Sauerländer auf 4:7 heran.

Doch die Velberter hatten die passende Antwort, Tobi Mazur und Langer beruhigten mit ihren Toren die Szenerie, kurz vor der Sirene konnten die Bulls aber noch auf 5:9 verkürzen.

Das Schlussdrittel war ein reiner Abnutzungskampf. Die Hitze hat allen Beteiligten arg zugesetzt, die Bulls schienen dabei aber die größeren Kraftreserven zu haben. So kamen sie auf 7:9 heran, die Velberter mussten plötzlich zittern. Doch Doden bewies einmal mehr seinen Stellenwert und sorgte kurz vor Toreschluss mit dem 10:7 für die Entscheidung.