Club verliert in der Kalkstadt

Marcel Lange (re.) und der SC gingen in Wülfrath leer aus.
Marcel Lange (re.) und der SC gingen in Wülfrath leer aus.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Das 0:1 in Wülfrath bedeutet für den SC Velbert eine Derbyniederlage und den Verlust der Tabellenführung in der Landesliga.

Wülfrath.. 1. FC Wülfrath -
SC Velbert 1:0 (1:0)

SC: P. Garweg, J. Doil, Adomat, Schubeis, Burczyk, Lange, Kotyrba (46. Coruk),
Stuckart, Schulz, Gaulke (65. Rena Fernandez), Hilger.
Tor: 1:0 Hacisalihoglu (38.).

Derby und Tabellenführung verloren: Der SC Velbert zog im Nachbarschaftsduell beim 1. FC Wülfrath den Kürzeren. Die vermeidbare 0:1-Niederlage in der Kalkstadt kostet die Clubberer zudem den ersten Platz in der Fußball-Landesliga.

„Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, doch dann kam nicht mehr viel“, meinte SC-Trainer Ralf vom Dorp. Sein Team spielte sich schnell zwei vielversprechende Aktionen heraus: Robin Hilger meinte es zu gut und passte auf Danny Kotyrba, statt abzuziehen und Julian Gaulke verpasste nach einer Hereingabe von Marcel Lange nur knapp.

Danach gab es auf beiden Seiten allerdings kaum noch Torchancen, viele Zweikämpfe prägten das Bild. In einer Situation kamen die Clubberer allerdings nicht in den Zweikampf: Beim Siegtor der Wülfrather durch Serkan Hacisalihoglu, der nicht angegriffen wurde und seinen Alleingang geschickt abschloss.

„Es war die erste gefährliche Aktionen der Wülfrather“, sagte Trainer Ralf vom Dorp, dessen Spieler nun ihrerseits ihre Bemühungen verstärkten, zwingende Chancen zu erspielen. Aber es kam nicht viel dabei heraus. „Es fehlten vorne Entschlossenheit und Durchschlagskraft“, erkannte vom Dorp.

Auch in den letzten zehn Minuten, als seine Mannschaft in Überzahl spielte — ein Wülfrather sah die Rot e Karte nach einer Tätlichkeit gegen Andre Adomat – wollte es nicht mehr klappen.

Kurz vor dem Abpfiff hätte sich dann fast doch noch die große Chance zum Ausgleich ergeben: „Es gab ein klares Handspiel im Wülfrather Strafraum. Leider hat es der Schiedsrichter nicht so gesehen“, sagte Trainer Ralf vom Dorp. Statt Elfmeter pfiff der Schiri kurz darauf ab.