Club stürzt den Spitzenreiter

SC-Spieler  Marc Stuckart zieht den Ball knapp am Tor vorbei. In der zweiten Halbzeit ließ der Club noch einige große Möglichkeiten aus
SC-Spieler Marc Stuckart zieht den Ball knapp am Tor vorbei. In der zweiten Halbzeit ließ der Club noch einige große Möglichkeiten aus
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Landesligist SC Velbert bezwingt den Cronenberger SC nach starker Leistung mit 3:1. Früher Doppelschlag zählt die Wuppertaler an.

Velbert.. SC Velbert -
Cronenberger SC 3:1 (2:0)

SC: R. Garweg, J. Doil, Adomat, Burcyzk, Schubeis, Lange (73. Koellner), Rena Fernadez (83. Kotyrba), Stuckart, Hilger, Gaulke (63. Coruk).
Tore: 1:0 Lange (21.),2:0 Schulz (22.), 2:1 Zecri (65.), 3:1 Hilger (72.).

Kurz vor Schluss trieb Abwehr-Stratege Andre Adomat seine Mitspieler vom SC Velbert noch einmal an: Er klatschte in die Hände und rief ihnen zu: „Los, weitermachen, es sieht gut aus!“ Es sah sogar sehr gut aus: Die Clubberer führten nämlich gegen den Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, den Cronenberger SC, mit 3:1 und hatten die Partie im Griff.

Ein paar Minuten später war es amtlich. Der SC Velbert hatte das Ergebnis ins Ziel gebracht und damit den Tabellenführer gestürzt. Zugleich brachten sich die Clubberer damit selbst wieder ins Geschäft um den Spitzenkampf, schließlich hatten sie selbst lange dort gestanden, wo bis zum Sonntag die Cronenberger thronten. Allerdings hatte es zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegeben, vergangenen Sonntag sogar mit 0:1beim vom Abstieg bedrohten FC Wülfrath. Gegen den Aufstiegskandidaten Cronenberg hingegen zeigten sich die Velberter wieder von der besten Seite. „Das war unser stärkstes Spiel der Rückrunde“, befand SC-Trainer Ralf vom Dorp.

Seine Mannschaft hatte die Wuppertaler bereits nach gut 20 Minuten mit einem Doppelschlag angezählt. Marcel Lange erzielte per Kopf nach einem Eckball das 1:0 und nur 60 Sekunden später erhöhte Pier Schulz mit einem schönen Schuss genau in den Winkel auf 2:0.

Die Wuppertaler antworteten mit einem engerischen Sturmlauf, erspielten sich auch einige Chancen, fanden aber in SC-Keeper Richard Garweg ihren Meister. Dabei musste der Schlussmann gar nicht so oft eingreifen: Die Velberter Defensive stand sehr stabil. Vor allem in der zweiten Halbzeit gab es kaum noch ein Durchkommen.

Zum Anschlusstreffer benötigten die Gäste einen Foulelfmeter, und den verwandelten sie erst im Nachschuss. Garweg hatte den Strafstoß von Zeciri mit toller Parade abgewehrt, doch der Cronenberger Angreifer erwischte den Abpraller und traf dann doch noch.

Die Velberter ließen sich davon allerdings keineswegs aus dem Rhythmus bringen. Bei einem schnellen Konter wurde Oguzhan Coruk freigespielt, der eingewechselte Stürmer bediente Robin Hilger und der Torjäger erledigte den Rest: 3:1. Damit war Ruhe im Saal.

Am Ende hätten die Clubberer sogar noch höher gewinnen könne. So zielte Luis Rena Fernandez per Kopf am leeren Tor vorbei und Coruk traf mit einem Direktschuss nur die Unterkante der Latte.