Blau-Weiß Langenberg ist wieder da

Velbert..  Der Betriebsunfall ist wieder ausgemerzt. Nach nur einem Jahr steigt Blau-Weiß Langenberg wieder in die Kreisliga B auf und überzeugte in der abgelaufenen Saison auf allen Ebenen. 20 Siege aus 26 Spielen, keine Niederlage, die beste Offensive, die beste Defensive, den Torschützenkönig und einen zweistelligen Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

„Trotz des großen Vorsprungs mussten wir bis zum Ende zittern, da die entscheidenden Spiele gegen unsere Verfolger erst am Saisonende stattfanden. Drei Spiele vor Schluss war dann alles klar“, erinnert sich der 1. Vorsitzende Carsten Will.

Veränderung an der Seitenlinie

Eine große Änderung wird es trotz des großen Erfolgs geben. „Zu 95% bleibt bei uns alles beim Alten. Der Kern der Mannschaft bleibt zusammen, nur Trainer Robert Kudla orientiert sich anderweitig“, blickt Will in die Zukunft.

Der neue Übungsleiter ist auch schon gefunden. Jörg Großmann, früher in der Jugendabteilung des Essener Landesligisten ESC Rellinghausen aktiv, heuert zur kommenden Spielzeit im Nizzatal an.

„Er kann unsere Mannschaft noch ein Stück weiterbringen“, hofft Will. Denn nur mit dem Klassenerhalt wollen sich die Senderstädter nicht zufrieden geben. „Natürlich wollen wir zuerst einmal nicht direkt wieder absteigen. Unsere Mannschaft hat aber auch das Potenzial für einen einstelligen Tabellenplatz.“

Wer seine Liga so dominierte, wie es die Blau-Weißen taten, kann auch durchaus damit rechnen, dass es in der Kreisliga B klappen wird.

100-Tore-Marke geknackt

Ähnlich wie der höchstklassige Verein der Stadt, die SSVg Velbert, durchbrach auch die Mannschaft von Kudla die dreistellige Schallmauer und erzielte mit 101 Toren sogar noch eins mehr als der zukünftige Regionalligist - und brauchte dafür nur 26 Spiele.

Hauptverantwortlich für diese Torflut war Philipp Lindemann, der sich mit sage und schreibe 40 Treffern die Torjägerkanone holte. Auch sonst sind die Daten meisterlich. Ungeschlagen, 66 von 78 möglichen Punkten geholt, neben der gefährlichsten Offensive mit nur 19 Gegentoren auch die sicherste Abwehr sowie zehn Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger.