Bittere Niederlage für SC Velbert II

Auch Pier Schulz (rechts) zählte zu den vielen Verstärkungen aus der Landesliga-Mannschaft
Auch Pier Schulz (rechts) zählte zu den vielen Verstärkungen aus der Landesliga-Mannschaft
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bezirksligist SC Velbert II verliert in Sudberg mit 3:4. Trotz starker Unterstützung der ersten Mannschaft liegt die Reserve zunächst mit 0:4 hinten.

Wuppertal.. SSV Sudberg -
SC Velbert II 4:3 (2:0)

SCII: Wagener, Rena Fernandez, Nawrath (58. Kalayci), Gaulke (86. Kuhlmann), Stuckart, Schulz, Ajro (46. Spazier), Hilger, Schubeis, Ruffert, Dzierzon
Tore: 1:0 (4.), 2:0 (34.), 3:0 (55.), 4:0 (57./ Strafstoß), 4:1 Kalayci (65.), 4:2 Spazier (72.), 4:3 Hilger (87.)

Gleich neun Akteure aus dem Kader des Landesligateams hatte die Zweitvertretung des SC Velbert dabei, trotzdem kassierten die Clubberer eine bittere 3:4 Niederlage beim SSV Sudberg. Bereits nach drei Minuten mussten die Gäste das erste Gegentor hinnehmen, als Torhüter Marcel Wagener bei einem Schuss aus ganz spitzem Winkel eine unglückliche Figur abgab.

Misslungene erste Halbzeit

In der ersten Halbzeit fanden die Velberter nie so richtig ins Spiel und nach einer guten halben Stunde leisteten sie sich den nächsten groben Fehler. Thomas Nawrath spielte einen verhängnisvollen Rückpass, den ein Sudberger Angreifer erlief, den SC-Keeper aussteigen ließ und zum 2:0 einschob. Im zweiten Durchgang kam Neuzugang Simon Spazier in die Partie und sorgte für Belebung im SC-Spiel. Doch die Offensivbemühungen der Gäste waren zunächst nicht von Erfolg gekrönt, zudem leisteten sie sich defensiv weiterhin haarsträubende Fehler. Zunächst vertändelte Martin Ruffert den Ball, so dass die Platzherren im direkten Gegenzug auf 3:0 erhöhen konnten, dann leistete sich Marcel Wagener ein völlig unnötiges Foul im Strafraum, das mit Elfmeter und dem 4:0 bestraft wurde.

Doch Eines muss man den Velbertern zugute halten, sie gaben trotz des aussichtslos erscheinenden Rückstandes nicht auf. Nach einer Hereingabe von Julian Gaulke verkürzte Hüseyin Kalayci auf 1:4 und wenig später gelang Simon Spazier mit einer schönen Einzelleistung das 2:4. Und es wurde noch einmal spannend, denn einen Schuss von Pier Schulz bekam ein Wuppertaler an die Hand, so dass der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied, mit dem Robin Hilger jedoch am Pfosten scheiterte. Wenig später traf er dann allerdings besser, als er seine Mannschaft auf 3:4 heranbrachte. Aufgrund vieler Spielunterbrechungen und dem permanenten Zeitspiel der Sudberger ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen, doch es reichte letztlich nicht mehr zum Unentschieden, weil der aufgerückte Simon Schubeis kurz vor dem Abpfiff kein Glück mit seinem Kopfball hatte. „Wenn man mehrere dicke Geschenke abliefert, darf man sich nicht wundern, wenn man verliert“, bilanzierte Trainer Sascha Behnke, der die vielen individuellen Fehler kritisierte.