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Besuch vom Tivoli zum Ausklang

25.05.2012 | 17:09 Uhr
Besuch vom Tivoli zum Ausklang
. Foto: Uwe Möller WAZ FotoPool

Velbert.   Zum letzten Heimspiel der Meisterschaft empfängt die SSVg Velbert am Montag in der Christopeit Sport Arena die Reserve von Alemannia Aachen

Heimausklang in der Christopeit Sport Arena. Im letzten Meisterschafts-Heimspiel der NRW-Liga-Saison empfängt die SSVg Velbert am Pfingstmontag um 15 Uhr die Reserve von Alemannia Aachen. Ob es auch das letzte Saison-Heimspiel insgesamt ist, muss die große Verlosung am 4. Juni zeigen. Denn werden beim Fußball-Verband in Duisburg die Spiele der Aufstiegsrunde zur Regionalliga ausgelost. Zieht die SSVg den Gegner aus der Verbandsliga Mittelrhein, hat sie tatsächlich kein Heimspiel mehr, dann steigt sie kampflos auf, da sich nämlich kein Mittelrheinclub für die Regionalliga beworben hat.

Freilos oder Aufstiegsrunde

Ansonsten aber bestreiten die Velberter zwei Aufstiegsspiele gegen die Meister aus der Niederrheinliga oder der Westfalenliga (hier stehen Wattenscheid 09 und der SV Lippstadt bereits fest). Im Hinspiel hätten die Velberter am Donnerstag, 7. Juni, Heimrecht, das wäre dann das allerletzte Saison-Heimspiel. Das Rückspiel ist für Sonntag, 10. Juni, beim Verbandsliga-Bewerber angesetzt.

Mit Blick auf diese beiden Relegationsspiele will die SSVg die letzten beiden Meisterschaftspartien gut über die Bühne bringen und dabei weiter die Balance wahren: Sie möchte sich einerseits einspielen und in Form bringen, andererseits aber kein unnötiges Risiko eingehen und mit den Kräften haushalten. Das hatte am vergangenen Sonntag beim 4:2-Auswärtserfolg über die Reserve von Arminia Bielefeld, immerhin auf Tabellenplatz vier, sehr gut geklappt.

„Und ich bin zuversichtlich, dass es auch Pfingtsmontag gut läuft. Wir freuen uns auf das Spiel, in dem wir noch etwas vorhaben“, sagt der SSVg-Vorsitzende Oliver Kuhn. Denn die Mannschaft hat die Chance, die Saisonbilanz noch etwas aufzupolieren und an den letzten beiden Spieltagen womöglich vom sechsten auf den vierten Platz vorzurücken. Am Montag könnte die Mannschaft von Trainer Lars Leese mit einem Sieg über die Alemannen, die noch den fünften Rang halten, bereits einen Platz klettern. Und die Aufgabe am letzten Spieltag bei Schlusslicht Westfalia Herne ist nicht gerade unlösbar.

Im Hinspiel hatten die Velberter bei der Tivoli-Elf bereits sehr gut ausgesehen: Nach starker Leistung und Toren von Niklas Schweer, Marcel Lange, Sebastian Janas und Marco Onucka siegten die Velberter mit 4:2. Für die Revanche am Montag wird SSVg-Trainer Lars Leese wieder einigen Spielern eine Verschnaufpause gönnen, so Spielmacher Markus Kaya, der bislang praktisch in jedem Spiel 90 Minuten auf dem Platz stand. Andere wie Dennis Yilmaz, der vergangene Woche sein Comeback gegeben hat, sollen Spielpraxis erhalten. Womöglich gibt es am Montag den nächsten Rückkehrer zu bewundern: Kapitän Norman Seidel, der nach einer schweren Verletzung viele Monate pausieren musste, soll wieder zum Kader stoßen.

Ulrich Tröster



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