Bestleistung im Top-Spiel
23.01.2012 | 17:12 Uhr 2012-01-23T17:12:00+0100
Neviges. Der Niederbergischer HC besteht in der Bezirksliga die emotionale Charakterprobe.
Niederbergischer HC -
TG Cronenberg II 32:25 (14:12)
NHC: Jäger, Hoffmann – Duhr, Kübler, Teubner, Bertram, Ufermann, Rhein, Mathes, Schlieper, Stöters, Specker, Faupel.
Für den Niederbergischen HC ging mit dem Heimspiel gegen die TG Cronenberg II eine Hinrunde in der Handball-Bezirksliga zu Ende, in der selten überzeugend gespielt wurde. Dennoch fand sich die Mannschaft von Trainer Frank Kunze auf einem ordentlichen zweiten Platz wieder, punktgleich mit dem Spitzenreiter TV Beyeröhde. Auch die gastierenden Cronenberger – Rang drei – standen dem NHC und dem TVB in Sachen Punkte in nichts nach.
Unter diesen Vorzeichen versprach diese Bezirksliga-Partie spannend und unterhaltsam zu werden. Im gut gefüllten Waldschlößchen sahen die Zuschauer von Beginn an zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Taktisch und kämpferisch gaben sich beide Teams keine Blöße und ließen dem Gegenüber kaum Luft zum Atmen. Die Gäste aus Wuppertal konnten sich Mitte der ersten Hälfte zwar kurzzeitig auf drei Tore absetzen, doch das Kunze-Team, welches an diesem Tag ohne die Leistungsträger Dennis Röhrig (verreist) und Sebastian Kasch (Beckenbruch) antreten musste, bewies Moral und konnte die Partie erkämpfte bis zum Pausenpfiff eine 14:12-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt das Spiel, was durch die brisante Tabellensituation versprochen hatte – hochklassigen Handball. Die Schiedsrichter ließen viel laufen und somit blieb die Partie körperbetont und schnell.
Ab der 40. Minute nahm der NHC das Heft in die Hand. Ausschlaggebend für die anwachsende und vor allem anhaltende Führung der Gastgeber war Torwart Dennis Hoffmann. „Was die Deckung nicht verhinderte, bügelte er aus.“, so Trainer Frank Kunze nach dem Spiel. Hoffman entschärfte neben Siebenmetern auch hochklassige Chancen der zunehmend entnervten und erschöpften Wuppertaler. Am Ende gewannen die Niederberger verdient und deutlich mit 32:25.
Diese Partie war die beste des Niederbergischen HC in der laufenden Saison. Die Winterpause und die jüngsten vereinsinternen Turbulenzen schienen Kunzes Mannen die nötige Motivation verliehen zu haben. Kunze sprach „dem gesamten Kader ein großes Lob“ aus.
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