Bayern-Tour bringt Velbertern nichts
03.08.2010 | 17:18 Uhr 2010-08-03T17:18:00+0200
Bayern/Velbert.Deggendorf Pflanz -
Commanders Velbert
9:5
TSV Bernhardswald -
Commanders Velbert
14:3
Nichts gebracht hat den Skaterhockey-Cracks der Commanders aus Velbert die jüngste Bayern-Tour in der 2. Bundesliga.
Die sportliche Ausbeute erwies sich in Form von zwei Niederlagen als niederschmetternd und auch touristisch war die 1300 Kilometer-Fahrt kein Erlebnis. Denn zwischen den beiden Spielen lagen gerade mal zwölf Stunden. Da blieb kaum Zeit, sich auf Landschaft und Kultur im südlichen Bundesland zu konzentrieren.
Wenn es dann mal wenigstens mit der Konzentration im Spiel geklappt hätte. Doch da gab es bereits bei der ersten Partie in Deggendorf Probleme. Zwar spielten die Velberter im ersten Drittel nicht schlecht, zeigten aber hier bereits Schwächen in der Chancenverwertung. Im Mitteldrittel hingen sie dann völlig durch, so dass sie mit einem 1:5-Rückstand in den Schlussdurchgang starteten, in dem sie sich dann sehr engagiert, aber vergeblich mühten.
Ähnlich lief kurz darauf die zweite Partie beim TSV Bernhardswald. Auf dem ungeliebten asphaltierten Außenplatz brachten sich die Velberter im Mitteldrittel um alle Chancen – dabei werden sie in der Vereinschronik weit zurück blättern müssen, bis sie einen Durchgang finden, in welchem sie gleich neun Gegentore schlucken mussten.
Zwar hatten sich die Velberter angesichts ihres kleinen Kaders eh nicht viel für das Bayern-Wochenende ausgerechnet, doch besseres taktisches Verhalten, besonders in den Mitteldritteln, hätte sicher geholfen. Nun hingegen müssen die Commanders mit zwei Niederlagen und Sorgen um den Klassenerhalt in die Sommerpause gehen. Der Vorteil: Die Skaterhockey-Ferien dauern bis Anfang September -- Zeit genug, nun Fahrten zu unternehmen, die hauptsächlich dem touristischen Genuss und der Erholung gelten.
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