Bäumer können mit dem Remis leben

Wuppertal.. SV Jägerhaus-Linde -
TVD Velbert 2:2 (1:1)

TVD: Küper, Kilic, Venturiello, Amjahad,
Kotzek, Nitas, Es-Sassi (71. Fede), Cakat, Kern, Sparacio, Lange (66. Sommer)
Tore: 1:0 Kilic (18./Eigentor), 1:1 Cakat (41.), 1:2 Cakat (57.), 2:2 (65.)

Bereits im Vorfeld wurde der Partie zwischen dem SV Jägerhaus Linde und TVD Velbert Endspielcharakter im Abstiegskampf bescheinigt und dementsprechend entwickelte sich die Begegnung zu einem echten Kampfspiel. Zunächst neutralisierten sich beide Teams, die Aktionen spielten sich überwiegend außerhalb der Strafräume im Mittelfeld ab. Doch mit dem ersten Torschuss gingen die Wuppertaler in Führung, da Ayhan Kilic den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Die Dalbecksbäumer ließen sich davon aber nicht beeindrucken und spielten druckvoll nach vorne. Zunächst scheiterten Leo Lange und Peter Kotzek mit ihren Schüssen noch knapp, doch fünf Minuten vor der Pause erzielte Adem Cakat den Ausgleich, als er den Ball nach einem Pass von Nabil Es-Sassi gefühlvoll über den Torhüter hob.

Nur eine Minute später hatte er dann aber Pech, dass der Schiedsrichter nicht sah, dass sein Schuss die Linie überschritten hatte, nachdem er vom Innenpfosten dem Torhüter in die Arme prallte. Nach einer knappen Stunde traf Cakat dann aber doch zum 2:1, als er eine Flanke von Mourad Amjahad per Kopf verwertete.

„Danach haben wir es versäumt, unsere Konter zum 3:1 abschließen und zu viele Standards zugelassen“, befand Trainer Rosario Sparacio. Während die Abschlüsse von Sergej Kern und Peter Kotzek auf der Linie geklärt wurden, nutzten die Gastgeber einen Freistoß zum Ausgleich. Den Kopfball aus drei Metern konnte Torhüter Sebastian Küper noch abwehren, beim Nachschuss hatte er jedoch keine Chance mehr.

„In Linde ist immer schwer zu spielen, denn das ist ein unangenehmer Gegner. Auch wenn wir mehr Chancen hatten, kann ich mit dem Unentschieden zufrieden sein“, befand Rosario Sparacio, der Trainer des TVD Velbert.