Bäumer bejubeln die Rettung

Die Spieler des TVD Velbert jubeln, die Clubberer ziehen enttäuscht von dannen
Die Spieler des TVD Velbert jubeln, die Clubberer ziehen enttäuscht von dannen
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga ist für den TVD nach dem 4:2-Erfolg im Velberter Stadtderby gegen die Reserve des SC perfekt.

Velbert.. TVD Velbert -
SC Velbert II 4:1 (2:0)

TVD: Küper, Kilic, Amjahad (75. Bredtmann), Tekin, Kotzek, Nitas, Sommer, Cakat (60. Hajric), Kern, Lange (69. Wolak), Fede
SC II: Grell, Rec, Ajro (52. Garidis), Lorjan (56. Alsancak), Spazier, Osman, Kuhlmann, Wosnitzka, Schwarz, Zahner, Rexhepi (65. Grammatikas)
Tore: 1:0 Kotzek (24.), 2:0 Lange (32.), 3:0 Sommer (48.), 3:1 Alsancak (63.), 4:1 Sommer (68.)

Groß war der Jubel in Birth, denn mit dem 4:1 Erfolg im Velberter Derby gegen die Zweitvertretung des SC war der Klassenerhalt für den TVD endgültig gesichert. Den Dalbecksbäumern kam in der Anfangsphase entgegen, dass die Partie auf ihrem Aschenplatz ausgetragen wurde, denn die Clubberer taten sich schwer, sich an den Untergrund zu gewöhnen.

Beide Teams traten ersatzgeschwächt an, mit Davide Venturiello, Nabil Es-Sassi und Marco Sparacio fehlten den Gastgebern gleich drei Leistungsträger wegen Gelbsperren, während auf der Gegenseite Kapitän Martin Ruffert aus dem gleichen Grund nur zuschauen durfte.

Einwurf leitet das erste Tor ein

Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die erst nach dem ersten Treffer Fahrt aufnahm. Nach einem Einwurf war man sich in der SC-Abwehr nicht einig. Davon profitierte Peter Kotzek, der allerdings Glück hatte, dass sein abgefälschter Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang. Die Clubberer wirkten geschockt. Kurz danach verloren sie einen Ball im Spielaufbau und den Konter schloss Leo Lange zum 2:0 ab.

Danach fühlten sich die Platzheren wohl etwas zu sicher, denn sie wurden leichtsinniger in ihren Aktionen. So ergaben sich für die Gäste Räume, die sie auch zu Kontern nutzten, die sie jedoch nicht erfolgreich abschließen konnten. „Da hatten wir Glück, dass jeweils der letzte Pass nicht ankam. Wer weiß, wíe das Spiel verlaufen wäre, wenn wir da einen Gegentreffer kassiert hätten“, meinte TVD-Trainer Rosario Sparacio. In der Pause fand er dann wohl die richtigen Worte, denn seine Schützlinge wirkten im zweiten Durchgang wieder deutlich konzentrierter und kamen kurz nach dem Seitenwechsel durch Benedict Sommer, der nach einem Eckball von Peter Kotzek per Kopf vollendete, zum vorentscheidenden 3:0. Zwar nutzten die Clubberer eine Unstimmigkeit in der TVD-Abwehr zum zwischenzeitlichen 1:3 durch Burak Alsancak, doch nur fünf Minuten später stellte erneut Sommer den Drei-Tore-Abstand wieder her, bei dem es dann auch bis zum Abpfiff blieb.

„Unser Sieg war sicherlich verdient, fiel aber um ein Tor zu hoch aus“, stellte Rosario Sparacio fest.

Ähnlich sah es sein Pendant auf der Gegenseite, Christos Grammatikas: „ Für den Einsatz und die Bereitschaft meiner Mannschaft hört sich das 4:1 zu hart an. Wenn man sieht, dass wir mehr Spieler aus der A-Jugend und Dritten hatten als eigene Akteure, kann ich niemandem einen Vorwurf machen.“