Aus Rom direkt auf das Siegerpodest

Trotz fokussiertem Spiel hat es für Henk Habraken nicht zur Titelverteidigung gereicht. Der Niederländer musste im Halbfinale die Segel streichen.
Trotz fokussiertem Spiel hat es für Henk Habraken nicht zur Titelverteidigung gereicht. Der Niederländer musste im Halbfinale die Segel streichen.
Foto: Uwe Möller
Was wir bereits wissen
Bundesligaspieler Stefan Dirks holt den Titel bei den Velbert Open

Velbert.. Wie immer pünktlich zum närrischen Treiben fanden für billardverrückte Karnevalsflüchtlinge auch in diesem Jahr die Velbert Open statt. Das Traditionsturnier im Vereinsheim des BSV Velbert ist mittlerweile eine feste Institution im Rhein-Ruhr-Gebiet und lockte bei seiner 16. Auflage 38 Teilnehmer an. Unter ihnen war auch der niederländische BSV-Bundesligaspieler und Titelverteidiger Henk Habraken.

Bereits am Freitagabend startete die Vorrunde in sieben Vierer- und zwei Fünfergruppen. Neben Habraken waren weitere Vereinsgrößen, darunter Stefan Dirks und der Vorsitzende Werner Klingberg, mit am Start. Für die K.o.-Runde qualifizierten sich die Gruppensieger und die drei besten Zweiten. Die vier letzten Plätze in der 16 Spieler umfassenden Zwischenrunde machten die restlichen sechs Zweitplatzierten und die zwei besten Dritten unter sich aus.

Titel bleibt in Reihen des BSV

Nach etlichen Stunden Billard standen schließlich die Halbfinals fest. Neben Vorjahressieger Habraken schafften auch Stefan Dirks, Lutz Heller und Jens Probhardt den Einzug unter die besten Vier. In spannenden Matches konnten sich schließlich Probhardt und Dirks durchsetzen und ins große Finale einziehen. Mit einem Schnitt von knapp über eins holte sich Bundesligaspieler Dirks, der für seine Teilnahme frühzeitig von einer Messe aus Rom abreiste, die Trophäe, die somit in Velberter Hand bleibt.

„Auch in diesem Jahr war wieder ein hoher Unterhaltungswert geboten. Es war anstrengend und schön zugleich“, befand Werner Klingenberg, der den Spaß und das Miteinander hervorhob: „Die Gemeinschaft macht das Turnier erst zu dem, was es ist. Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das Miteinander. Auch die zahlreichen Kölner Teilnehmer waren wieder begeistert und bedankten sich nach der Siegerehrung mit einer kleinen Rede.“

Jeder kann etwas gewinnen

Neben Geldpreisen für die Spitzenplätze konnten auch weniger geübte Spieler tolle Preise abstauben. Wer seinen Durchschnitt prozentual am meisten steigerte, durfte beispielsweise einen Queue im Wert von knapp 700 Euro sein Eigen nennen. So konnten mehr als die Hälfte der Teilnehmer Sachpreise gewinnen.