Aufstiege mit Stella und dem TVD

Velbert..  Rosario Sparacio ist 46 Jahre alt und nahm mit 30 Jahren erstmals eine Trainertätigkeit auf. Mit Stella Azzura Velbert erlebte er die beste Zeit des italienischen Klubs, den er in der Kreisliga B übernahm und bis in die Bezirksliga führte.

Das gleiche Kunststück gelang dem Mitarbeiter der Velberter Stadtwerke während seiner ersten Tätigkeit auch beim TVD Velbert. Die Dalbecksbäumer waren bei Sparacios Amtsantritt gerade aus der Kreisliga A abgestiegen und nach einer wahren Spielerflucht standen dem Klub nur noch zwei Akteure zur Verfügung.

Heiligenhaus bleibt ein Intermezzo

„Peter Grimmert fragte mich damals, ob ich mir wirklich sicher bin, dass ich eine Mannschaft zusammen bekomme. Ich habe gesagt, dass ich es versuchen werde und dann sind wir in dem Jahr wieder aufgestiegen“, erinnert sich der Coach, der mit dem Team zwei Jahre darauf auch wieder in die Bezirksliga zurückkehrte.

Seine zwischenzeitliche Tätigkeit bei der SSVg 09/12 Heiligenhaus betrachtet er dann auch als Intermezzo, das er gedanklich abgehakt hat.

Sein Rücktritt beim Ortsnachbarn ermöglichte ihm dann seine zweite Schaffensphase in Birth, die jetzt auch schon wieder drei Jahre anhält. Auch in der Familie ist für Rosario Sparacio der Fußball das beherrschende Thema, denn sein Sohn spielt in der erfolgreichen B-Jugend des SC Velbert, die den Spitzenplatz in der Leistungsstaffel belegt.

Zudem pflegt er auch einen intensiven Austausch mit seinem Schwager Salvatore Prestipino, der inzwischen als Nachwuchskoordinator bei der SSVg Velbert 02 fungiert.

Einen Interessenkonflikt zwischen den beiden befürchtet er nicht. „Salvi ist ja auch ein alter Bäumer, spielt sogar bei den Alten Herren des TVD Velbert “, berichtet der Coach. Und auch als Prestipino selbst noch als Trainer tätig war, konnten die Spiele gegeneinander das familiäre Verhältnis nicht trüben. „Ich vermisse das sogar etwas, denn egal wie die Partien ausgegangen sind, danach haben wir immer gemeinsam gegessen.“