Aufsteiger SSVg Velbert verbreitet Aufbruch-Stimmung

Glückwunsch zum Firmen-Jubiläum und Dank für die Arbeit als Vorstandsmitglied und Vereinsförderer: Rüdiger Gilles (2.v.r.) erhält ein Ehrentrikot von Trainer Lars Leese und den Vorstandskollegen Oliver Kuhn (r.) und Ralf Koeppe
Glückwunsch zum Firmen-Jubiläum und Dank für die Arbeit als Vorstandsmitglied und Vereinsförderer: Rüdiger Gilles (2.v.r.) erhält ein Ehrentrikot von Trainer Lars Leese und den Vorstandskollegen Oliver Kuhn (r.) und Ralf Koeppe
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Inoffizielle Saisoneröffnungder SSVg Velbert beim Firmen-Jubiläum von Top Sports Gilles

Velbert.. Kurz nach den ersten Trainingseinheiten gab es bei der SSVg Velbert eine Art inoffizielle Saisoneröffnungs-Feier. Denn die Mannschaft war zu Gast beim zehnjährigen Firmen-Jubiläum von Top Sports Gilles. Dessen Chef Rüdiger Gilles, mit seiner Marke Christopeit Sport auch Namensgeber des Stadions und zudem stellvertretender Vorsitzender, hatte zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sportbund und Stadtverwaltung eingeladen und dabei zugleich die Chance genutzt, die Mannschaft vorzustellen.

So erhielt Gilles zahlreiche Gratulationen zu seinem erfolgreichen Unternehmen während sich die Spieler zum Regionalliga-Aufstieg gratulieren lassen konnten.

Bürgermeister Stefan Freitag betonte, es reiche nicht, die SSVg nun mit warmen Worten zu loben. Sie eröffne nach langen Jahren die Chance, gutklassigen Fußball in Velbert zu etablieren. Dabei, so des Bürgermeisters Appell, seien die örtlichen Unternehmen gefragt, mitzuhelfen.

Regionalliga-Relegation Die neuen Hoffnungsträger, die Spieler, wurden wie bei der Präsentation im Vorjahr von der charmanten und souveränen Radiomoderatorin Sabrina Wegner vorgestellt. Dabei entlockte sie Kapitän Markus Kaya eine erstaunliche Saisonprognose: „Wir könnten auf die Plätze sechs bis acht kommen!“ Klingt gewagt, bringt aber die Aufbruchstimmung in der SSVg gut rüber. Die hob auch Trainer Lars Leese hervor, der deshalb seinen Spielführer auch keineswegs groß korrigieren wollte.

Stattdessen relativierte er ganz elegant: Das Ziel sei zunächst mal der Klassenerhalt. Aber auch ein einstelliger Tabellenplatz sei nicht ausgeschlossen, wobei man eine ganz wichtige Sache nicht vergessen dürfe: „Es steigen ja fünf Mannschaften ab. Da kann mal selbst auf einem einstelligen Tabellenplatz noch bis kurz vor Schluss gefährdet sein.“