16. Auflage der Velbert Open startet am Freitag

Velbert..  Im Jahr 2000 rief der Billard-Sportverein Velbert die Velbert Open ins Leben. Seither hat sich das Turnier weit über die Stadtgrenzen hinaus etabliert. Viele Größen des deutschen Billardsports, unter anderem auch der ehemalige Weltmeister Martin Horn und der dreifache Europameister Thomas Ahrens, sowie internationale Spieler greifen hier alljährlich zum Queue und duellieren sich um den begehrten Siegerpokal. Am Sonntag findet die 16. Auflage des Turniers statt, dessen Anziehungskraft sogar bis nach Südamerika reicht. Es hat nämlich auch schon ein Spieler aus dem fernen Peru teilgenommen.

BSV stellt den Titelverteidiger

Im Vorjahr konnte der beim BSV in der Bundesliga aktive Niederländer Henk Habraken die Trophäe einheimsen und würde diesen Erfolg gerne auch bei der 16. Auflage des Klassikers wiederholen. Ihm in den Wege stellen sich rund 45 weitere Teilnehmer, die am Wochenende zum Queue greifen werden.

Da das Turnier ein offenes ist, könnte die Teilnehmerzahl durchaus noch kurzfristig steigen. Dass das Event kein offizielles Ranglistenturnier ist, spielt für die Aktiven nur eine Nebenrolle. „Es soll Spaß machen und mehr Leute bedeuten gleichzeitig auch mehr Spaß“, weiß der selbst schon beim Turnier aktiv gewordene Stefan Galla.

Praller Preispool

Auch finanziell sind die Velbert Open durchaus lukrativ: Jeder Teilnehmer bezahlt vor Turnierbeginn, je nach Spielstärke, eine Teilnahmegebühr zwischen 40 und 70 Euro. Dafür warten auf die Sieger aber auch Geld- und Sachpreisen im Wert von knapp 5000 Euro.

„Die Prämien werden in der Regel komplett durch Spenden finanziert. Da gibt jeder, was er kann. Das ist eine tolle Sache“, beschreibt Galla, selbst Dreiband-Europameister von 2010, den besonderen Charakter des Turniers. Austragungsort wird wie jedes Jahr das Billardheim am Buschberg sein.