Zweitägige Aufstiegsfeier

Maskottchen „Eikro“ brachte den Kickern der Sportfreunde Eichen-Krombach Glück.
Maskottchen „Eikro“ brachte den Kickern der Sportfreunde Eichen-Krombach Glück.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Nicht nur am Sonntag, sondern erst recht am Montag feierten die Fußballer der Sportfreunde Eichen-Krombach die Rückkehr in die Kreisliga A nach rund 15 Jahren.

Eichen..  Gestern war Montag. Nicht aber für die Fußballer der Sportfreunde Eichen-Krombach. Für die war gestern Feiertag. Und zwar der zweite in Folge. Mannschaft, Trainer, Betreuer und auch einige Fans zogen nach dem am Sonntag geschafften Aufstieg in die Kreisliga A in einem Planwagen durch die Lande und sorgten für verdutzte Blicke bei einigen Passanten. Die Jubelfahrt führte vom Vereinsheim am Sportplatz in Eichen Richtung Littfeld und dann wieder zurück zur Stätte des Triumphes. Dort ging die Party weiter. Wie zu hören war, hat sich so mancher Kicker auch am Dienstag vorsorglich mal bei seinem Arbeitgeber abgemeldet.

Mittendrin im Trubel: Trainer Dirk Sauer und sein „Co“ Andreas Lapp. Das Duo darf sich seit Sonntag, 16.56 Uhr, sogar „Doppel-Meister“ nennen. Als Aktive schafften beide in der Saison 1997/98 den Aufstieg in die Kreisliga A, 17 Jahre später zeichnen sie als Trainer für die Rückkehr ins Kreis-Oberhaus verantwortlich. Zwischendurch war Eichen-Krombach sogar in der C-Liga abgetaucht, um sich jetzt wie Phoenix aus der Asche zurückzumelden. Unsere Zeitung erwischte Sauer am Montagmittag, als der Planwagen einen seiner Stopps auf der Sieger-Tour einlegte.

Herr Sauer, welche Qualitäten hat Ihre Mannschaft in dieser Saison ausgezeichnet und von den Konkurrenten unterschieden?

Dirk Sauer: Wir hatten einfach die richtige Mischung. Wichtig war, dass sich die jungen Spieler, die in unserem Verein aufgebaut wurden, sich entwickelt haben und integriert werden konnten. Dazu kamen gezielte Verstärkungen wie ein Manuel Tizon, der mit seiner Erfahrung dazu beigetragen hat, dass sich das Team immer mehr festigte.

Aber so ganz reibungslos ist die Saison ja nicht verlaufen...

Das kann man wohl sagen. Eigentlich hätten wir den Aufstieg schon viel früher klar machen können, aber irgendwie wollten es die Jungs wohl nicht anders. Die Mannschaft hat diesen Druck gebraucht und wollte offenbar den Showdown gegen den TuS Erndtebrück III, den wir ja dann auch gewonnen haben.

Gab es denn aus Ihrer Sicht einen Spieler, der sich in dieser Saison besonders hervorgetan hat?

Das ist für mich auf jeden Fall unser Torwart. Simon Jünger hat einen großen Sprung gemacht. Er wollte ja eigentlich nur noch in der Reserve spielen, aber wir haben ihm das Vertrauen geschenkt. Das hat er mit einer konstant guten Leistung zurück gezahlt. Und das mit 22 Jahren.

Die Sportfreunde haben sicherlich nicht die Absicht, nur kurz in der Kreisliga A zu bleiben. Wie sehen die personellen Planungen aus?

Der Kader wird verstärkt, allerdings nur geringfügig. Allerdings müssen wir die Lücken schließen, die Thomas Heßling und Viktor Schmidt hinterlassen werden. Heßling hört auf, Schmidt rückt in die zweite Mannschaft.

Gibt es denn schon Neuzugänge zu vermelden?

Klar ist, dass wir Philipp Scholz vom FC Altenhof II und Kai Homrich von Grün-Weiß Siegen II holen. Eventuell kommt noch ein Stürmer aus der Gerlinger A-Jugend.