Wudtkes Lob: „Das können wir nicht viel besser spielen“

Foto: Rene Traut
Was wir bereits wissen
Nach einem solchen Spiel fallen einem Trainer wie Erik Wudtke die Worte leicht. Natürlich machte er die bärenstarke erste Halbeit für den Sieg verantwortlich. „Da haben wir den Grundstein für die zwei Punkte gelegt“, freute sich der Kölner vor allem über die tolle Vorstellung am eigenen Kreis. „Das können wir nicht viel besser spielen, das war nahe am Limit.“

Hagen.. Von der ersten Minute an sei auch die mentale Leistung seines Teams einfach top gewesen. „Ausschlag gebend war, dass wir mit dem ungeheuren Druck umzugehen wusste.“ Dieser Sieg sei ein großer Schritt. Wudtke: „Wir wussten: Wer heute hier gewinnt, hat einen wichtigen Grundstein gelegt.“

Freitag und Samstag hat Erik Wudtke seinen Männern frei gegeben. „Feiern verordnet“, wie der Coach flachste, „aber ab Sonntag“, und da wurde Wudtke wieder ernst, „gilt die Konzentration dem nächsten Spiel.“

Tolles Spiel von beiden Seiten

Insgesamt hatte der Ferndorfer Coach ein „tolles Spiel von beiden Seiten“ gesehen. „Ich bin rundum zufrieden.“ Kein Wunder.

3. Handball-Liga West „Mit dieser Abwehrleistung konnte in der ersten Halbzeit nichts schief gehen, da haben wir alles rein geworfen.“ Kreisläufer Bennet Johnen hatte die richtigen Worte gefunden: „Wir haben mit Leib und Seele verteidigt...“

Und wenn doch mal etwas durch gekommen sei, dann wäre eben Lucas Puhl zur Stelle gewesen. Der Keeper, der vor der Saison aus Gummersbach kam, hatte den Hagener Angreifern vor der Pause den Zahn gezogen.

Auf alle Varianten eingestellt

„Der Trainer hat uns perfekt auf alle Varianten des Gegners eingestellt“, so der Zerberus, dessen Name von den Rängen immer wieder zu „Puuuuhl“ verlängert.