Wilnsdorf/Wilgersdorf zieht Reißleine

Siegerland..  Das ist am vorletzten Spieltag ein Paukenschlag: Der TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf hat sich von Trainer Markus Urner (Foto) getrennt und damit die Konsequenz aus der Talfahrt der vergangenen Wochen gezogen. Der TuS war nach der 0:4-Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten SV Setzen auf den 13. Platz abgerutscht und kann theoretisch noch absteigen. Urner war in der zweiten Saison beim TuS tätig. Die Aufgaben übernehmen Fußballvorstand Achim Kringe und Spieler Johannes Hundt.

Die Käner Zweite kann sich zwei Wochen vor Toresschluss zurücklehnen und die Verfolger beobachten, wie sie das Rennen um Platz zwei gestalten. Die besten Karten hat der TSV Weißtal, der mit sechs Punkten Vorsprung ein gutes Polster auf den VfB Burbach aufweist. Doch die Konstellation in diesen beiden letzten Saison-Wochen kann auch für die Burbacher sprechen. Die treten zu Hause gegen den Meister an. Und wie der seine Titel-Feierlichkeiten überstanden hat, steht auf einem anderen Blatt. Nicht angenehm ist der Auftritt der Weißtaler im Eiserfelder Helsbachtal. Und am letzten Spieltag spielt Burbach auf dem Gernsdorfer Henneberg.

Die beiden Teams der Rückrunde sind ohne Zweifel der FC Hilchenach (29 Punkte) und der TuS Deuz (28). Das Duell in Dahlbruch ist also auch ein „kleines Finale“.

Der FC Eiserfeld hat derweil die sportliche Planung für die kommende Saison weitgehend abgeschlossen. Trainer Andreas Maier, der in seine zweite Saison geht, darf sich über eine qualitative Aufwertung des Kaders freuen. Aus der eigenen Jugend rücken Michel und Max Kretzer, Marius Dreker, Daniel Strobel, Lukas Nattmann, Lukas Weber, Mark Hoffmann und Mark-Steffen Freund auf. Als externe Neuzugänge kann der FCE den Offensivspieler Raffael Otterbach von Adler Niederfischbach , Christoph Bott vom 1. FC Calmbach (Baden) und Thomas Brühl vom Westfalenligisten 1. FC Kaan Marienborn vermelden. Brühl soll als rechte Hand des Trainerteams auf dem Spielfeld fungieren und eine Schlüsselrolle übernehmen.