Werbung für das Derby

Steffen Hauschild steuerte drei Tore zum Sieg des RSVE Siegen II in Hagen bei.
Steffen Hauschild steuerte drei Tore zum Sieg des RSVE Siegen II in Hagen bei.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit Siegen haben der RSVE Siegen II und der TuS Ferndorf III beste Werbung für das direkte Aufeinandertreffen am kommenden Samstag in der Rundturnhalle in Niederschelden betrieben. Siegen II nahm die Auswärtshürde in Hagen, während Ferndorfs Dritte gegen Schlusslicht VfK Iserlohn keine Mühe hatte.

Siegerland..  Die beiden heimischen Handball-Bezirksligisten sind mit der erhofften Siegen ins neue Jahr gestartet. Vor dem direkten Duell in Eiserfeld bewahrte der RSVE Siegen II die mit Emst und Attendorn/Ennest geteilte Spitzenposition, während sich Ferndorfs Drittgarnitur ein wenig vom Tabellenende löste.

TuS 03 Hagen – RSVE Siegen II 18:23 (10:9). Die Siegener reisten zwar mit „voller Kapelle“ an, hatten aber trotzdem Respekt vor dem harzfreien Ball. Tatsächlich lief im Angriff zunächst wenig zusammen. Die meisten Würfe aus dem Rückraum landeten weit über dem Kasten. Zum Glück war Keeper Dickel bestens aufgelegt, agierte die Abwehr konzentriert, so dass zur Pause kein hoher Rückstand zu beklagen war. In Durchgang zwei steigerten die Eiserfelder die Intensität ihrer Deckungsarbeit, kamen zu häufigeren Ballgewinnen und einigen einfacheren Toren per Gegenstoß, so dass die Mängel im Rückraum kompensiert werden konnten. Nach 45 Minuten hatten sie erstmals ein Polster von drei Treffern und blieben bis zum Schluss wachsam.

RSVE II: Dickel, Flender; Philipp (5), Fedec (3), Sprengel (3), Schrey (3), Hauschild (3/1), Fuhrmann (3/2), Ulrichs (1), Kunz (1), Dilthey (1), Rothkegel, Homrich, Bäumner.

TuS Ferndorf III – VfK Iserlohn 32:18 (17:7). Der sieglose Tabellenletzte war für die Ferndorfer bestenfalls in den ersten Minuten ein ernstzunehmender Gegner. Nach nervösem Start (4:4/12.) hatten die Schützlinge von Martin Steinbach das VfK-Angriffspiel durchschaut und ließen bis zum Wechsel auch dank eines starken Keepers Broszinski nur noch drei Gegentore zu. Außerdem wurden Treffsicherheit und Tempo bei Ballgewinnen deutlich erhöht, stimmte jetzt auch die Abschlussquote, so dass zum Seitenwechsel schon ein Zehn-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand.

Die zweite Hälfte hatte somit nur noch den Charakter eines besseren Trainingsspiels. Obwohl Steinbach jetzt durchwechselte und seinen Bankspielern reichlich Einsatzzeiten gab, wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. „Wir haben in der Rückserie noch allerhand vor. Ich sehe immer noch die Chance auf einen einstelligen Tabellenplatz“, meinte Steinbach.

TuS III: Broszinski, Thies; Heinrich (7), Lerscht (7/2), Jung (5/3), D. Strack (4), Reimann (2), S. Strack (2), Fa. Paul (2), da Silva (1), Fe. Paul (1), Klein (1).