Weite Sprünge und Stöße in Müsener Sandgrube

Müsen..  Hochbetrieb herrschte am vergangenen Samstag - zumindest in den beiden Turnhallen - im ehemaligen Bergmannsdorf Müsen, als dort der Auftakt zum 7. Leichtathletik-Senioren-Cup im Siegerland-Turngau stattfand. Über 150 Wettkämpfer hatten sich eingefunden, um zu sprinten, zu springen, zu werfen oder zu stoßen. Damit stießen die Müsener an ihre Kapazitätsgrenzen, auch wenn wechselweise in der Schul- und der Vereinsturnhalle gestartet wurde. Herbert Jung, langjähriger 1. Vorsitzender des TuS Müsen, und seine vielen fleißigen „Geister“ waren abends froh, dass alles gut über die Bühne gegangen war.

Diese Entwicklung zeichnete sich in jüngster Vergangenheit bei einigen Sportfesten ab, auch wenn der Tatendrang der Aktiven zum Saisonende nachließ und Helberhausen nicht mehr die großen Zahlen hatte.

In Müsen, wo’s noch eine Sandgrube in der vereinseigenen Halle gibt, war jedenfalls davon nichts zu spüren und richtig Spaß hatten die starken Jungs da besonders beim Steinstoßen, einer ureigenen Disziplin im Deutschen Turner-Bund.

Neben starken Einzelleistungen stellten der Ausrichter TuS Müsen und der TV Krombach die meisten Teilnehmer; die Müsener sind auch der Wanderpokal-Verteidiger für den teilnahmestärksten Verein.

Im Steinstoßen reichte die Sandgrube soeben aus, als der Hademer Hartmut Hoffmann (M50) den 10-kg-Klotz auf gute 9,39 m drückte. Beim Sprung in den Sand zeigte sich Manfred Schaar (M70) mit 2,52 m aus dem Stand überlegen.