Vorbei am Burj Khalifa und den Palmeninseln

„Während des Rennens“, verrät Werner Stöcker, „habe ich nichts gegessen.“ Wäre dies bei ihm nicht gang und gäbe, man könnte fast meinen, die Kinnlade muss ihm heruntergeklappt sein und habe ihn so an der Nahrungsaufnahme gehindert. Schließlich lässt der Kurs am Persischen Golf kaum eine Sehenswürdigkeit der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate aus: Vorbei am Burj Khalifa, dem mit 828 Metern höchstem Gebäude der Welt und am Burj Al Arab, dem weltweit wohl luxuriösten Hotel und immerhin auch stattliche 321 Meter hoch, führte der Kurs entlang der zwei künstlichen Inselgruppen „The Palm, Jumeirah“ und „The Palm, Jebel Ali“. Der ersten Wende nach 15,65 Kilometern (Stöckers Zwischenzeit: 1:17,02 Std.) folgte die zweite und letzte bei Kilometer 36,25, zu diesem Zeitpunkt war Stöcker seit 2:59,55 Stunden unterwegs. In 3:31,51 Std. verbesserte der 75-Jährige seinen bisherigen Siegerland-Rekord (3:33;20 Std.) um 89 Sekunden.