Von König und Königin

Da, wo sonst König Fußball regiert, ist nun Handball angesagt. In den Kneipen, die sich mit einem Abo des Bezahlsenders Sky versorgt haben, können die Wirte nicht klagen. Der für sie sicherlich nicht ganz billige Spaß muss durch Umsatz an Speisen und Getränken herein geholt werden.

Und so langsam kommt die Sache auf Touren. In Katar haben die deutschen Handballer das Achtelfinale erreicht. Dafür, dass das Team erst durch die Hintertür einer „Wild Card“ überhaupt bei diesem Turnier am Golf teilnehmen darf, ist das schon ein Erfolg.

Die Fans haben das für sich entdeckt. Am Samstag holen sie ihre nach der Fußball-WM in Brasilien eingemotteten schwarz-rot-goldenen Utensilien aus dem Keller, behängen sich sich Schals und Papier-Girlanden, schmücken ihre Autos mit Fähnchen.

Nur mit den Namen der Spieler tut man sich ein bisschen schwer. Bis auf ein paar Bekannte sind es überwiegend „No Names“, die das Trikot mit dem Bundesadler tragen. Wenn es klappt mit dem Viertelfinale - und mehr? -, wird sich das ändern. Dann wird der Handball Königin.

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