Viel Lob für die TSG Siegen

Die Ränge in der Sporthalle Oberes Schloss waren sehr gut besetzt. Vor allem die Fans des Frauen-Verbandsligisten TVE Netphen sorgten für viel Stimmung.
Die Ränge in der Sporthalle Oberes Schloss waren sehr gut besetzt. Vor allem die Fans des Frauen-Verbandsligisten TVE Netphen sorgten für viel Stimmung.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Erstmals richtete die Handballabteilung der TSG Siegen das Final-Four-Pokalturnier des Kreises Lenne-Sieg aus - und erntete nach einer gelungenen Veranstaltung vor fast vollem Haus viel Lob.

Siegen..  Für die TSG Siegen war es „der“ Jahreshöhepunkt. Nicht der TuS Ferndorf, RSVE Siegen oder die Frauen des TVE Netphen standen im Fokus; nein, dieser Sonntag gehörte ganz alleine der Handballabteilung der TSG Siegen. Mit allen zur Verfügung stehenden Helfern bereitete die TSG das Final-Four-Turnier des Handballkreises Lenne-Sieg in der Sporthalle Oberes Schloss vor, garantierte damit einen reibungslosen Ablauf und durfte dafür am Sonntagabend nach erledigter Arbeit viel Lob von allen Seiten reklamieren.

„Durchdachtes Konzept“

„Die TSG war ein würdiger Ausrichter. Die Organisation war hervorragend. Was Dieter Jüngst und seine Jungs nebst Frauen gebracht haben, war spitze. Ein großes Dankeschön geht deshalb an die TSG“, sprudelte es aus Roland Janson heraus. Der Altenaer sprach für den gesamten Vorstand, in dem er Staffelleiter und Schiedsrichter-Lehrwart ist. Am Sonntag war Janson in Abwesenheit des Eiserfelder Kreisvorsitzenden Fritz Korte (Kur) einer der wichtigsten Leute.

Janson würdigte das „durchdachte Konzept“ der TSG, die wegen der Qualifikation der Herren-Mannschaft für das Halbfinale in den Fokus der Kreis-Verantwortlichen gerückt war, die das Turnier vergeben. So kam bei den Zuschauern die Cafeteria sehr gut an und war am Spielfeldrand erstmals ein kleiner VIP-Bereich eingerichtet worden. Eine Innovation war auch das 28-seitige Turnierheft. Das „Kröönchesblatt“ fand großen Anklang wie Veranstalter und Ausrichter auch mit der Zuschauerresonanz zufrieden sein durften.

Rund 400 Besucher wurden den Tag über in der Halle gezählt, wobei das Frauenfinale zwischen den Aushängeschildern des Kreises, TuS Drolshagen und TVE Netphen, die Fans weit mehr in ihren Bann zog als das anschließende Endspiel bei den Herren zwischen dem RSVE Siegen und der SG Attendorn/Ennest. Hier waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt. „Das Damenendspiel war Werbung pur“, freute sich Janson.

Glücklich schaute auch Mirza Sijaric drein, nachdem sein RSVE Siegen den Pokal in Empfang nehmen durfte. „Es war ein rundum gelungener Tag. Eine ganz tolle Kulisse mit toller Werbung für den Handball“, sagte der RSVE-Coach, der ganz bewusst einen Großteil seiner Stammkräfte eingesetzt hatte, um im Rhythmus zu bleiben. Allerdings geht es für den noch mit dem Aufstieg liebäugelnden Verbandsligisten in der Liga erst am 18. April weiter.

Übrigens: Wer vom spannenden Final-Four-Charakter nicht genug hat, dem sei das „große“ Herren-Endrundenturnier um den Pokal des Deutschen Handballbundes am 9. Mai in Hamburg empfohlen: Was TSG Siegen, RSVE Siegen, SG Attendorn/Ennest und TuS Ferndorf III in Südwestfalen, sind die Rhein-Neckar Löwen, SG Flensburg-Handewitt, Füchse Berlin und SC Magdeburg auf der nationalen Ebene.