Überzeugendes Ferndorfer Duo

Rostock..  Die Handball-Westfalenauswahl 1998 hat die Vorrunde des Länderpokals souverän gewonnen. Bei dem Turnier in Rostock blieb die Landesauswahl, in der mit Mattis Michel und Leon Sorg auch zwei Ferndorfer zum Kräftemessen der besten Nachwuchsspieler antraten, ohne Punktverlust.

Die von Sandra Rother und Szolt Homovics trainierten Spieler schlugen im ersten Spiel Gastgeber Mecklenburg-Vorpommern mit 21:17. Im zweiten Duell mit dem HV Niedersachsen triumphierten die Westfalen vor den Augen von Nationaltrainer Christian Schwarzer mit 22:16. Am Sonntag folgten für den HVW noch deutlichere Siege: 31:22 gegen Württemberg und 35:23 gegen Bremen. Gegen die Hanestädter führte Westfalen gar mit 12:0(!) nach zwölf Minuten.

Michel hält die Deckung zusammen

„Darauf kann man wirklich stolz sein. Wir haben in jedem Spiel eine gute Teamleistung gezeigt“, freute sich Leon Sorg. Der Rückraumspieler musste im Auswahltrikot die Linksaußenposition übernehmen, erfüllte die Aufgabe aber sehr ordentlich. „Ich bin zufrieden“, so Sorg und lobte seinen Vereinskameraden: „Mattis war überragend.“ Mattis Michel, der in den vier Spielen über die volle Distanz nur etwa zehn Minuten auf der Bank saß, trug im Deckungszentrum dazu bei, dass die Westfalen in der ersten Viertelstunde nicht mehr als zwei Gegentore kassierten und war im Angriff gewohnt treffsicher. „Wir haben uns schon etwas ausgerechnet, aber dass wir sonntags morgens bereits als Endrundenteilnehmer feststehen, hätten wir nicht gedacht“, so Michel, der nach seinem Auftritt auf die Einladung zur nächsten DHB-Maßnahme hoffen darf.

In der Endrunde trifft der HVW im März auf die Verbände Mittelrhein, Berlin und Südbaden.

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