TuS Erndtebrück könnte Aufstieg zu Pfingsten schon klar machen

Erndtebrück..  Beim Training am Mittwoch gab es ein internes Elfmeterschießen am Erndtebrücker Pulverwald. Trainer Florian Schnorrenberg ließ seine Oberliga-Kicker reihenweise antreten. Abwechslung tut Not beim Tabellenführer, der den Druck natürlich spürt.

Bevor es zu dunkel über der Eder wurde, brach der Coach das „Shoot out“ ab. Markus Waldrich und André Schilamow waren noch übrig.

Druck aber, den der TuS im Endspurt um den Oberliga-Titel, kurz vor dem Regionalliga-Aufstieg gerne verspürt. „Wir haben ja auch einiges dafür getan, damit wie jetzt so gut dastehen“, so Florian Schnorrenberg vor dem Pfingst-Ausflug am Montag in die Bielefelder Rußheide, wo die zweite Welle des frisch gebackenen Zweitliga-Aufsteigers ihre Heimspiele austrägt.

Die Arminia stand im Vorjahr da, wo der TuS jetzt ist: Auf Platz eins. Der Abstieg der Profis aus Liga zwei vermasselte den Ostwestfalen den Gang in die Regionalliga, denn zwischen erster und zweite Mannschaft muss mindestens zwei Ligen Luft sein - und das wäre bei der Arminia in der Konstellation des vergangenen Jahres nicht der Fall gewesen.

Keine verpasste Möglichkeit

Der „Überflieger“ der vergangenen Oberliga-Saison hätte jetzt den Sprung in Liga vier machen dürfen, doch dafür fehlen diesmal die Punkte. Die Qualität der Mannschaft hat gelitten, doch die Regionalliga-Lizenz hatte man vorsorglich beantragt. Dafür indes kommen die Bielefelder nicht in Frage.

Nun, der TuS ist jetzt ganz vorne und würde da auch gerne bleiben. Das 0:0 am vergangenen Sonntag gegen einen starken SC Roland kann dabei nicht als verpasste Möglichkeit betrachtet werden. Zwar wurden einige Chancen vertan, so ganz unzufrieden aber war Florian Schnorrenberg mit dem torlosen Remis am Pulverwald nicht. Auch die Beckumer hatten ihre Möglichkeiten.

Die werden sich auch in Bielefeld am Montag nicht vermeiden lassen. Der Trainer, der zuletzt Thomas Bednorz für den angeschlagenen Sebastian Wasem in die Innenverteidigung stellte, darf ein wenig auf die Rückkehr des Ex-Olpers hoffen. Weiterhin verletzt ist Ryo Kaminishi.

Mit einem Sieg könnte der Aufstieg schon frühzeitig perfekt gemacht werden.